Die Wochenschau

Nach dem Fischmarkt am 28. Oktober gehen die Händler in die Winterpause

Fischmarkt macht Winterschlaf

Kappeln. Zum letzten Mal in diesem Jahr öffnet der Kappelner Fischmarkt am 28. Oktober seine Pforten am Hafen. Lara Zemite, Geschäftsführerin der Wirtschaft und Touristik in Kappeln (WTK), zieht ein positives Fazit: „Insgesamt können wir sagen, dass der Fischmarkt gut angenommen und besucht war“, resümmiert sie. Auch die Standhändler seien zufrieden und kämen gerne. Händlern wie Besuchern gefalle dabei, dass die Standplätze die selben blieben. „Das läuft durchweg gut“, meint Lara Zemite, „aber natürlich sind auch neue Händler immer gerne gesehen.“

Jetzt heißt es erst einmal während der Winterpause neue Kräfte zu sammeln, damit am 31. März 2019 die Fischmarktsaison wieder losgehen kann. „Der Fischmarkt soll etwas besonderes bleiben, deshalb sind wir froh über die Winterpause“, erklärt die WTk-Geschäftsfüherin. Sie hofft auf gutes Wetter am 28. Oktober, damit auch Cafés und Restaurants sich gebührend von der Sommersaison 2018 verabschieden können.

jus

Minister Buchholz überbrachte Förderbescheid in Sörup

„Hier ist eine Dynamik drin“

Sörup. „Hier gibt es eine bemerkenswerte Dynamik, die man entwickelt, weil man als Gemeindevertretung nicht nur einfach zusehen möchte, sondern für seine Gemeinde und die Region etwas erreichen will“, sagte Minister Dr. Bernd Bucholz bei einem Besuch in Sörup. Der Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus war nach Sörup gekommen, um einen Zuwendungsbescheid über 825.170 Euro für die Erweiterung des Gewerbegebietes „Schulstraße West“ zu übergeben. Die Grundstücke des ersten Bauabschnittes des Gewerbegebietes sind vollständig veräußert worden. Mit der Erweiterung des Gewerbegebietes um rund 3,4 Hektar sollen bis zum Jahr 2023 etwa sechzig neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Sörup hat sich in den vergangenen Jahren als ein bevorzugter Standort für eine ganze Reihe wachstumsstarker Betriebe entwickelt und sorgt für Arbeitsplätze in der Region“, betonte Minister Buchholz. „Es passiert etwas, es ist eine Dynamik drin und diese Dynamik weiter zu unterstützen, ist Sache des Landes. Wenn eine Kommune sagt, wir wollen mit unserem Infrastrukturausbau vorangehen, dann müssen wir prüfen, ob das realistisch unterlegt ist – und das ist hier der Fall. Das unterstützen wir gerne.“

Aktiver DorfplatzIn Sörup sei es eben nicht so, wie in manchen anderen Gewerbegebieten, „dass man mit viel Fördergeldern zwar etwas gemacht hat, aber die Fläche brach liegt und nichts verkauft wird“. Sörup mit seiner Bahnanbindung und Nähe zu Flensburg sei auch für die Startup-Szene in Flensburg interessant.

Für die Flensburger Startup-Szene, die gut sei und auch bundesweit ordentlich beachtet werde sei es schwierig, in Flensburg etwas zu finden. „Aber in Sörup, das nicht weit weg ist, kann es hochinteressant sein, ein preisgünstiges Areal zu finden und vielleicht auch gut bezahlbaren Wohnraum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die man hier ansiedeln möchte. Das ist für viele Leute hochattraktiv.“ Sörup sei der Beweis dafür, dass man mit einer aktiven Ansiedlungspolitik auch etwas erreicht. In seiner Funktion als Tourismus-Minister überzeugte sich Dr. Bucholz davon, dass Sörup nicht nur bei der Ansiedlung von Gewerbe Gas gibt, sondern auch einen attraktiven Dorfplatz für seine Bürger schafft.

Während eines Rundgangs mit Bürgermeister Dieter Stoltmann, ließ er sich die Bautätigkeiten erklären.

Im Anschluss bestieg er zusammen mit dem Bürgermeister einen Hubsteiger, um die letzte Schraube der alten originalen Bahnhofsuhr festzuziehen. Bürgermeister Stoltmann verhinderte die Verschrottung der Uhr und ließ sie durch die Elektrofirma Richtsen in Mittelangeln aufarbeiten. jök