Die Wochenschau

Lila-Eule-Lauf geht in die 31. Runde - Nachmeldungen möglich

Laufen durchs Gehölz

Nach dem stimmungsvollen 30. Geburtstag im Vorjahr, bricht für den Lila-Eule-Crosslauf nun das vierte Jahrzehnt seiner Laufgeschichte an. An diesem Sonntag, 18. November, trifft sich die Laufszene der Region im Kappelner Hüholz-Wald zum 31. Lila-Eule-Crosslauf. Die Veranstalter vom TSV Kappeln und vom Borener SV erwarten wieder über 200 Aktive, die auf den Waldwegen zwischen der „Alten Eule“ und dem Grödersbyer Bahnhof durch das herbstliche Laub rennen wollen. Junge Laufeinsteiger, ambitionierte Talente, Hobbyläufer und echte Asse der Laufszene werden beim Kappelner Laufklassiker die Laufschuhe schnüren und ihre Form testen.

Um 10 Uhr fällt auf dem Parkplatz an der „Alten Eule“ der erste Startschuss. Zunächst gehen die Kinder und Jugendlichen auf die Strecke der kleinen Runde und absolvieren hier je nach Alter ihre Rennen über 1.400 Meter, 2.400 Meter und 3.400 Meter. Ab 11.20 Uhr wird es auf der großen Runde  richtig voll werden. Zunächst werden die Starter beim 5.400 Meter langen Mittelstreckenlauf vier Mal das Gehölz umrunden. Doppelt so oft müssen die Langstreckenläufer bei ihrem Rennen über die Teufelsbrücke rennen und immer wieder den knackigen Zielanstieg bezwingen. Um 12 Uhr beginnt das Hauptrennen über die 10.800 Meter lange Langstrecke im Hüholz.

In den Vorjahren hatte feuchtes Herbstwetter den Sportlern oft eine auf vielen Passagen sehr aufgeweichte Strecke beschert und beim Überqueren der Au musste oftmals ein sehr großer Schritt oder satter Sprung eingebaut werden. Bei der Jubiläumsauflage im November 2017 hatten die Organisatoren sogar eine provisorische Brücke eingerichtet, da die Läufer sonst knietief im Matsch versunken wären. Diese Crosslauf-Besonderheiten werden den Läuferinnen und Läufern beim 31. Lila-Eule-Crosslauf wohl erspart bleiben. Nach dem trockenen Sommer und dem bislang auch sehr freundlichen Herbst, präsentierte sich die Laufstrecke zuletzt noch sehr trocken und nahezu ohne Matschpassagen. Die Freunde knackiger Crossläufe werden dieses Mal einige Erlebnisse wohl vermissen, andere Aktive hingegen sind dagegen wohl auch nicht unglücklich, wenn der Lila-Eule-Cross nun ein Mal etwas weniger strapaziös werden sollte. Ein stimmungsvolles Lauferlebnis, das den Puls höher schlagen lässt, wird der Lila-Eule-Cross aber auch bei seiner 31. Auflage sicher sein.       

 Kurzentschlossene können sich auch am 18. November noch per Nachmeldung in der „Alten Eule“ eine Startnummer sichern.

Glücksmarkenaktion beginnt am Montag in Süderbrarup

Jetzt wird wieder geklebt

Süderbrarup. Es greift wieder um sich, das Glücksmarkenfieber in Süderbrarup. Ab Montag, 19. November, geht es in der Vorweihnachtszeit beim Einkauf wieder los.  Dann können wieder nach Herzenslust die zirka drei mal drei Zentimeter großen Glücksmarken auf die Gewinnkarten fixiert und in den vielen teilnehmenden Geschäften abgegeben werden. Der Klassiker und Dauerbrenner geht dabei in seine 44. Neuauflage, was sicherlich auch dem Ideengeber dieser Kampagne, den inzwischen verstorbenen Süderbraruper Kaufmann Rolf Hamann, zu verdanken ist, der diese Aktion im Jahre 1974 ins Leben gerufen hatte.

An den Gewinnen, die seitdem ausgespielt worden sind, konnten sich bis heute einige tausende  Menschen erfreuen. Und zu diesen dürfen sich laut Spielplan des veranstaltenden Wirtschaftsvereins wieder 900 weitere Glückliche hinzugesellen. Preise im Gesamtwert von über 20000 Euro warten dabei auf die Teilnehmer. „Die Gewinnchance ist dabei relativ groß“, weiß Stephan Hamann aus dem Vorstand des Veranstalters und Mitverantwortlicher.

Jedes 30. bis 40. Los kann dabei einen Treffer landen, so der Süderbraruper Geschäftsmann, der sich sehr darüber freut, dass beim Zuspruch für den Erhalt der begehrten Marken immer noch Steigerungsraten gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen sind. Ganz Süderbrarup und Umgebung und die Besucher der 4800-Einwohner-Gemeinde freuen sich wieder darauf, die angesagten Glücksmarken auf die entsprechenden Loskarten kleben und somit am Gewinnwettbewerb teilnehmen zu können. In der Vergangenheit gezogene Gewinner aus anderen Bundesländern dokumentieren ganz eindeutig, dass diese Kampagne nicht nur bei den Menschen hier zu Lande äußerst populär und gefragt ist. Stephan Hamann: „Es steht wieder die große Bandbreite der Süderbraruper Geschäfte hinter dieser bei den Leuten so beliebten Glücksmarkenwerbung. Die große Vielfalt in den Reihen der beteiligten Kaufmannschaft macht die Teilnahme aus Sicht der Kunden erst so richtig lohnenswert und interessant. Die überaus hohe Gewinnausschüttung, die in Form von Warengutscheinen an die Kundschaft verschenkt wird, ist einmalig in dieser Region und gibt es nur im Einkaufszentrum Süderbrarup.“

Der erste Vorsitzende vom örtlichen Wirtschaftsverein, Christian Hansen, fügt ergänzend hinzu: „Für uns ist dies natürlich ein hervorragendes Indiz für die Attraktivität des Süderbraruper Handels. Zudem ein tolles Instrument dafür, den Kunden aus nah und fern Anreize dafür zu bieten, ihre Einkäufe in unserem Ort zu erledigen. Einblicke in bilanzrelevante Themen wie Umsatz, Kaufkraft, Zentralität, Beliebtheit und Wachstum sind ebenfalls ganz wichtige und erkenntnisreiche Faktoren, die mit dieser hier nicht mehr wegzudenkenden Aktion einher gehen.

Eine ebenfalls interessante und aufschlussreiche Randerscheinung ist dabei die Information darüber, wie groß das Einzugsgebiet derjenigen ist, die ihre Einkäufe während der Aktionszeit im Ort durchführen.“

Für Lothar Schröder, Urgestein aus dem Kreise des Veranstalters, ist dieser alljährliche vorweihnachtliche Ablauf ein hervorragendes Kunden-Bindungsprojekt, womit der Geschäftsmann absolut Recht haben dürfte, was die Teilnehmerzahlen Jahr für Jahr eindrucksvoll bestätigen. Und für seinen Kollegen aus der Runde der Kaufmannschaft, Norbert Matzen, ist das Projekt eine einzigartige Erfolgsgeschichte, denn über 40 Jahre Umsetzung mit einem so außergewöhnlich großen Zuspruch, ist nach seiner Ansicht ein eindeutiger Beweis für die tolle Qualität der Aktion. Wolfgang Thiel, ebenfalls Mitglied im Vorstand des Veranstalters sagt dazu: „Die Kunden werden ihre Glücksmarken in den nächsten Wochen bei den über 20 teilnehmenden Geschäften und Betrieben erhalten. Fast alle Branchen im Ort sind mit dabei. Die Glücksmarkenaktion dürfte sicherlich ein zusätzliches Argument dafür sein, die Weihnachtseinkäufe in unserer Gemeinde zu tätigen, womit die Wirtschaft hier entsprechend unterstützt und auch gestärkt wird. Dem aktuellen Trend „Kauf lokal“ fördern wir mit dieser wirklich tollen Kampagne schon seit über 40 Jahren.“uwa