Die Wochenschau

Goldjubilare: Drei Geschwister, drei Paare, die sich am selben Tag u. Ort trauten

"Die Dreifach-Hochzeit von Gundelsby"

12. April: 

Gibt es so etwas wirklich? Zwei Schwestern und ein Bruder, die heiraten wollen und dies am selben Ort, am selben Tag, zur selben Stunde tun? Edith, Giesela und Werner haben es getan. Vor 50 Jahren in der Gundelsbyer Kirche. Am Donnerstag zelebrierten sie nun ihre Goldene Hochzeit. In Gundelsby. Natürlich. Edith brachte ihren Willi mit, Gisela Horst und der Werner hatte seine Hannelore dabei.

Jubiläum: Vor 50 Jahren gaben drei Geschwister ihrem Partner das Ja-Wort

Vater Obermöller drängte auf die Dreifach-Hochzeit

In einer Zeit, die den Begriff „Lebensabschnittsgefährte“ hervorgebracht hat, haben Eheschließungen für den einen oder anderen mittlerweile den Charakter einer schlechten Wette auf die Zukunft.  Eine Goldene Hochzeit dürften solche Zeitgenossen schon als kleine Sensation ansehen.

Drei Hochzeiten in einer Familie, die sich allesamt am selben Tag ereigneten und  50 Jahre überstanden haben, laufen vermutlich bei jedermann unter der Kategorie „mittelschweres Weltwunder“.

Eigentlich wollten nur die Schwestern heiraten

Dafür braucht es nicht nur das Verständnis der Partner füreinander, sondern auch das Glück gesund durchs Leben zu gehen.

Werner und Hannelore Obermöller haben dies Glück ebenso gehabt wie Edith und Willi Rohloff sowie Horst-Dieter und Giesela Schaller. Ursprünglich sollte es vor  50 Jahren eine Doppelhochzeit geben. Die Töchter aus dem Hause Obermöller - Edith und Gisela - wollten ihrer Liebe das Ja-Wort geben.  Doch Vater Ludwig Obermöller war damit nicht so ganz einverstanden. Nach dem Motto „Wenn schon, denn schon“ legte er seinem Sohn nahe, sich den Töchtern anzuschließen.  So kam es in der Kirche in Gundelsby zur Dreifachhochzeit. Dort holten sich die drei Goldpaare nun auch ihren kirchlichen Segen ab.

Bilanz: Feuerwehr freut sich über gut besuchtes Osterfeuer

"Gelungenes Familienspektakel"

12. April

Süderbrarup. „Es war die richtige Entscheidung, unser Osterfeuer bereits auf den Gründonnerstag zu legen, denn mit der Resonanz sind wir dieses Jahr endlich wieder sehr zufrieden", so Süderbrarups Ortswehrführer Uwe Raub im Zusammenhang mit dem immer wieder beliebten Spektakel. Und in der Tat, eine ganze Schar an Menschen fand sich auf dem Platz hinter dem Feuerwehrgerätehaus ein, um beim Feuer nett miteinander zu klönen und als schönen Nebeneffekt Leckeres für das leibliche Wohl zu genießen. Bei dieser gelungenen Veranstaltung für die ganze Familie hatten die jüngeren Gäste ihre helle Freude am gemeinsamen Stockbrot rösten.

Petrus zeigte sich auch von seiner besten Seite, und gegen die Kälte gab es probate Mittel, in diesem Fall reichlich Punsch. Uwe Raub: „Nun hoffen wir natürlich beim Sommerfest auf einen ähnlich guten Anklang bei den Bürgerinnen und Bürgern. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei allen Organisatoren und Helferinnen und Helfern und selbstverständlich bei allen Gästen, für ihr Interesse an unserer Veranstaltung.“ Viele von ihnen blieben noch so lange, bis die letzte Glut erloschen war. uwa