Die Wochenschau

Schleischifffahrt:Neues Erlebnisschiff

"Schöner und schneller"

13. April: 

Sie ist der Stolz der ganzen Firma: die neue Schlei Princess, die am 16. April ihre Jungfernfahrt von Brunsbüttel durch den Nord-Ostseekanal aus startet. In diesen Tagen steht sie kurz vor ihrer Vollendung. Komplett aus Stahl und mit einer Länge von knapp 45 Metern und einer Breite von 8, 30 Metern ist sie zehn Meter breiter als ihre Vorgängerin. Und trotzdem benötigt sie zum einen weniger Treibstoff und auch weniger Tiefgang, dazu ist sie auch noch schneller. „Wir können jetzt die zulässige Geschwindigkeit auf der Schlei voll ausfahren“, freut sich Mitarbeiter Jürgen Ehrich. Somit kann die neue Schlei Princess auch die komplette Fahrt bis Schleswig antreten. Dies war der alten nicht möglich, da sie zum einen nicht schnell genug war und zum anderen einen größeren Tiefgang hatte, was sie auf der Schlei an einigen Stellen scheitern ließ. Die neue „Princess“ ist mit einem Tiefgang von 1.50 Meter auf der gesamten Schleilänge einsetzbar.

Kiellegung zum Neubau war bereits im vergangenen Jahr in Derben bei Magdeburg, das an einem Kanal an der Elbe liegt. Hier wurde das Schiff bis in die letzte Woche gebaut, so dass es nun bereits fahrtüchtig ist. In der vergangegen Woche schipperte die Schlei Princess über die Elbe bis nach Lauenburg. Hier werden die letzten Arbeiten verrichtet, bis sie dann in Brunsbüttel auf ihre erste Fahrt geht.

Einbau der Möbel

Die Überführung nach Lauenburg fand keinen Tag zu früh statt. „Wenn wir nur ein paar Tage länger gewartet hätten, hätten wir unser Schiff nicht mehr durch die Elbe bekommen“, berichtet Jürgen Ehrich. Denn die Elbe hat mit einem extrem und stetig sinkenenden Wasserstand zu kämpfen. „Bereits am Freitag letzter Woche wäre es zu spät gewesen“, so Ehrich, „dann hätten wir eventuell Wochen oder sogar Monate warten müssen, um die Schlei Princess in unsere Richtung zu bringen.“ Großes Aufatmen auch bei Chefin Gerda Müller, die zurzeit fast täglich nach Lauenburg fährt, um die letzten Arbeiten zu begleiten. „Gar nicht auszudenken was passiert wäre, wenn wir länger gewartet hätten“, seufzt sie.

Obwohl Gerda Müller von Anfang an die Bauschritte beobachtet hat, ist die Begeisterung für das neue Schiff ungebrochen. „Heute kam die neue Tür“, berichtet sie freudig, „eine super Qualität, richtig schwer und gut verarbeitet, einfach klasse.“ Die Putzkolonne hat bereits die Räume gereinigt, so dass die Möbel eingebaut werden können. Was jetzt noch fehlt ist das Spielschiff für die kleinen Gäste an Bord. Das ist bereits vorhanden, muss aber noch aufgebaut werden. (jus)

WeihnachtsvergnügenSchecks verteilt

"Geld für Musikschule"

13. April

Zwar ist das „Kappelner Weihnachtsvergnügen 2013“ in der Mühlenstrasse schon Vergangenheit, aber aus Termingründen konnten die letzten Spendenschecks noch nicht überreicht werden. Jetzt endlich wurde der Scheck über 390 Euro an Arno Panske, den Leiter der Kreismusikschule Kappeln, übergeben. Neues Notenmaterial, Felle für die Trommeln, neue Schlegel und so manches Notwendige mehr will er davon anschaffen. Viel Spendengeld war während dieser vier Tage im vergangenen Dezember durch allerlei Aktivitäten, wie eine reichliche Tombola, Kinderfotos mit einem Esel oder Spenden der Geschäftsleute aus der Mühlenstrasse zusammengekommen.

Das nächste, das fünfte, „Kappelner Weihnachtsvergnügen“ soll wieder am ersten Dezemberwochenende (27.-30. Dezember) - zusammen mit dem Candellightshopping – stattfinden. Die Organisatoren Susanne und Harald Stührwold, Jane Wander und Inke Laasch-Linders planen bereits. Ein Karussell, eine Zuckerbude, Esel, Pferd und Ziege für Kinderfotos und vieles mehr schwebt ihnen vor, natürlich wieder eine Tombola und die beliebte Versteigerung der Weihnachtsbäume, die während dieser Zeit in der Mühlenstrasse aufgestellt werden.  (bvw)