Die Wochenschau

Aktion zur Nordlichter-Ausgabe im Juli: Was lieben Sie an Schleswig-Holstein?

"Ihre Liebe zum hohen Norden"

22. Mai: 

Wir Schleswig-Holsteiner empfinden eine enge Verbundenheit zu unserem Bundesland. Viele von uns lieben das Meer, den Wind, das platte Land oder die regionalen Spezialitäten. Wir von der WochenSchau möchten gerne wissen, was Sie am hohen Norden besonders lieben. Zudem möchten wir gerne Sie und Ihre Aussagen in den Seitenköpfen unserer großen Nordlichter-Ausgabe  2016, die am 17. Juli erscheinen wird, präsentieren. Alle Teilnehmer an der Aktion haben die Chance, Freikarten für die Tolk-Schau zu gewinnen. Weiter auf Seite 2

International, interdisziplinär u. grenzüberschreitend: 238 Absolventen

"Zehn Jahre European Studies an der Europa-Universität Flensburg"

22. Mai

Im Wintersemester 2006/2007 startete erstmalig der Masterstudiengang „European Studies“ an der Europa-Universität Flensburg. Im Mai 2006 wurde er akkreditiert. Mit einem Alumniworkshop am Samstag, den 21.5.2016 würdigt der Studiengang das 10-jährige Erfolgsmodell.

„Der Studiengang ist bundesweit etwas Besonderes“, sagt Gerd Grözinger, Professor für Sozial- und Bildungsökonomik an der EUF. Gemeinsam mit Hauke Brunkhorst, Professor für Soziologie an der EUF, und Wenzel Matiaske, heute Professor für Betriebswirtschaft an der Helmut-Schmidt-Universität, hat er den Studiengang 2005 gegründet. „Wir sind tatsächlich durch und durch international – in den 10 Jahren unseres Bestehens hatten wir Studierende aus 71 Nationen, von Aserbaidschan bis Zypern“. Ein Großteil der Studierenden des englischsprachigen Studienprogramms stammt nicht aus EU-Ländern. „Unsere Studierende lernen so in der Praxis, interkulturell zu kommunizieren. Das ist ein immenser Gewinn“, sagt Grözinger.

Neben der Interdisziplinarität und der Interkulturalität besteht eine weitere Besonderheit in der Kooperation mit der Syddansk Universitet. Die Studierenden erwerben einen Doppelabschluss: Einen MA an der EUF und einen dänischen MSc an der SDU. „Der Studiengang war von Beginn an grenzüberschreitend konzipiert“, erzählt Gerd Grözinger. „Auf der dänischen Seite, dem Campus Sonderborg, wurde der Bachelor angeboten, in Flensburg der Master. Das war Bedingung der EU-Förderung“.

„Grenzüberschreitende Europastudien“ hieß entsprechend das INTERREG-Projekt, das den Start der beiden Europastudiengänge diesseits und jenseits der Grenze ab 2005 mit knapp 1,2 Millionen Euro förderte. Die erste Kohorte bestand aus 17 Studierenden. Heute sind es pro Jahr etwa 40.  Die Nachfrage ist nach wie vor hoch.

238 Studierende haben mittlerweile ihren Abschluss gemacht. Sie arbeiten  beim Kinderhilfswerk der UN, UNICEF, beim Europäischen Ausschuss der Regionen, im chinesischen Handelsministerium oder bei der Europäischen Kommission. „Das Programm ist erfolgreich“, freut sich Gründungsprofessor Gerd Grözinger.