Die Wochenschau

Mindestens 1.200 Menschen sollen ZUMBA tanzen

"Rekordversuch in Flensburg"

31. August: 

Alljährlich Ende August steht der MOBI-Tag auf dem Programm. In der Fördehalle präsentieren sich Vereine und Verbände.Schirmherr in diesem Jahr ist Innenminister Andreas Breitner. Die Veranstalter verfolgen ein großes Ziel. Sie wollen den deutschen Rekord im ZUMBA-Tanzen an die Förde holen. Dazu müssen mehr als 1.200 Personen mitmachen.

Große Spendenaktion im September:Bürgerfest winkt

"Bürgerfonds"wettet gegen Flensburger Bürger"

31. August

Die Flensburger Bürger sind jetzt gefordert: Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg, der städtische Fachbereich Soziales und das Flensburger Tageblatt wetten, dass die Flensburger es nicht schaffen 90777 Euro im September in den Bürgerfonds zu spenden.

Die Stadt Flensburg mit Oberbürgermeister Simon Faber und Stadtpräsidenten Swetlana Krätschmar an der Spitze halten die Spendenbereitschaft für möglich und halten dagegen. Am Montag präsentierten alle Beteiligten bei der Auftakt Veranstaltung im Rathaus die Bürgerwette. Der Grund für die Spendenaktion ist das Auffüllen des Bürgerfonds, der notleidende Flensburger Familien schnell und unbürokratisch Hilfe und Unterstützung ermöglicht. „Schon 1100 Anträge sind hier in den letzten drei Jahren eingegangen und bearbeitet worden“, so Diakoniepastor Thomas Nolte. So konnte 3000 Personen aus finanziellen Notlagen geholfen werden und denen damit neue Perspektiven gegeben wurden.

Durch niedrige Einkünfte, schwierige wirtschaftliche Bedingungen und gesundheitliche Einschränkungen, gibt es immer mehr Menschen, die Hilfe benötigen. Weniger öffentliche Hilfen, die veränderten Sicherungssysteme und neue Gesetzgebungen haben die Unterstützungen verringert. „Der starke Druck auf die Beratungsstellen wächst“, so auch Horst Bendixen, Leiter des Fachbereiches Soziales, Jugend und Sport der Stadt Flensburg. „Manchmal muss die Hilfe auch schnell und direkt vor sich gehen, wenn Anträge noch laufen und die Bearbeitung viel Zeit und Details benötigen“.

Seit 15 Jahren schon gibt es die von Diakonie und dem Tageblatt gegründete Aktion „Hilfe im Avent“, wo vielen Mitbürgern auch mit Spenden konkret geholfen wurde. Dort wurden Summen bis zu 50000 Euro ausgeschüttet. „Der Bürgerfonds soll ganzjährig Hilfe leisten und nicht nur zu Weihnachten“, so auch Stephan Richter, der Sprecher der Chefredakteure des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages, SHZ. Der Bürgerfonds ist nun auch leergelaufen und muss dringend mit der Aktion aufgefüllt werden. Die Spenden sollten von den Bürgern kommen, den Handwerksbetrieben, den kleinen Unternehmen und Dienstleistern vor Ort. „Wir hoffen auf eine breite Unterstützung von Familien, Unternehmen und auch Vereine und Verbände sind angesprochen, alle Schichten der Gesellschaft sollte den Bürgerfonds unterstützen“, so Stephan Richter. Es gibt viele, kreative Möglichkeiten Spenden einzuwerben und Gutes zu tun.

Neben Überweisungen gibt es auch die Möglichkeit in Spendenboxen, wie im Rathaus und weiteren Stellen, die Münzen einzuwerfen. Sollten die 90777 Euro, so viele Einwohner gibt es in Flensburg, zusammenkommen, gibt es auch ein Bürgerfest am Freitag, 5. Oktober, auf dem Südermarkt. Der Saxophonist Richard Wester, Tante Maaß, und eine Redaktionsband werden dann auftreten, als Dank für alle Flensburger.

 

Das Spendekonto bei der NOSPA lautet:

Diakonisches Werk des Kirchenkreises

IBAN: DE 35 2175 0000 0017 0680 02. wb