Sonntag, 26. Mai 2013
Die Bürgerinnen und Bürger sind zur Kommunalwahl in ihren Städten und Gemeinden aufgerufen. In Flensburg wird die Ratsversammlung neu gewählt. Bei der Wahl 2008 feierte die Wählergemeinschaft „Wir in Flensburg“ (WiF) einen Erfolg und zog auf Anhieb ins Rathaus ein. Sie stellt auch den amtierenden Stadtpräsidenten, Dr. Christian Dewanger.

Insgesamt sind in Flensburg 75.515 Bürger aufgerufen ihre Stimme abzugeben. Das sind rund 2000 Stimmberechtigte mehr als bei der vorhergegangenen Kommunalwahl. Unter den potentiellen Wählern sind auch Bürger aus dem EU-Ausland und Personen, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens 16 Jahre alt sind.
Zur Wahl stellen sich 193 Kandidaten aus 22 Wahlkreisen. Die Politiker gehören den Parteien CDU, SPD, FDP, Grüne, Die Linke, SSW sowie WiF und Flensburg Wählen an. Im Zentrum steht noch der parteilose Hans-Peter Farysej zur Wahl. Der Abstimmung liegt das Direktwahlprinzip zu Grunde. Der Kandidat mit den meisten Stimmen zieht in die Ratsversammlung ein. Insgesamt stehen dafür 43 Sitze zur Verfügung, sofern es nicht zu Überhang- und Ausgleichsmandaten kommt. Hier kommt dann das Sainte-Laguë-Verfahren zur Anwendung. Es regelt, wer als nächster Kandidat einer Partei den Einzug in den Rat der Stadt findet. Die Partei, die die meisten Stimmen auf sich vereinen kann, stellt zudem den Stadtpräsidenten. Vertreter werden von den Parteien gestellt, die in der Rangfolge dahinter liegen. Alternativ kann auch ein Kandidat gewählt werden, der die Unterstützung mehrerer Parteien findet. (rwi)