Die Wochenschau

Segler-Treffen und Hafenfest vom 17. bis 20. Mai

"Auf zur Rumregatta!"

13. Mai: 

Die „alten Pötte“ kommen: Wenn sich vom 17. bis 20. Mai rund 100 Traditionssegler zur Rumregatta treffen, weht am Hafen und an der Förde ein Hauch von Karibik, Rum und Seemanns-Romantik. Dazu gibt’s den Gaffelmarkt und zahlreiche weitere Aktionen.

Einmal im Jahr liegt Flensburg in der Karibik – wenn sich die „historisch segelnden Berufsfahrzeuge" im Museumshafen treffen und mit Hafenfest und Regatta an die alte Seehandelstradition erinnern. Viele der über 100 Segler treffen sich am Freitag in Sønderborg, um bei der Flensburg Fjord Regatta gemeinsam nach Flensburg zu segeln. Am Flensburger Museumshafen wird dann ein zünftiges Fest gefeiert - mit der „Preisvergeudung“ nach der Rum Regatta am Samstag als Höhepunkt.

Großübung Maifeuer 2012: 300 Rettungskräfte testen neuen Rettungsplan

“Stadt übt den Notfall“

13. Mai

Flensburg - Der Hausmeister einer Seniorenwohnanlage zündet eine Bombe! Es kommt zur Explosion mit teilweise Schwerverletzten. Im Gebäude bricht ein Brand aus. Treppenhäuser sind mit Schutt versperrt. Einige der Bewohner haben sich ins Freie gerettet. Diesem Szenario sahen sich Hilfskräfte der Feuerwehren, DRK, THW und Bundeswehr sowie weiteren Hilfseinrichtungen in der Schule für strategische Aufklärung bei der Großübung „Maifeuer 2012“ ausgesetzt. Es galt den neuen Rettungsplan auf Herz und Nieren zu testen.

Insgesamt kamen 300 Rettungskräfte und 100 Protagonisten in der Rolle von Verletzten zusammen. Um kein Verkehrschaos anzurichten wurden die mobilen Einheiten in der Nähe der Schule „zwischengeparkt“. Die gesamte Übung fand in Echtzeit statt. So dauerte es auch eine Weile bis nach der Absetzung des Notrufes die ersten Rettungskräfte eintrafen. Verletzte wurden nach ihren Verletzungen kategorisiert und weitere Hilfe angefordert. Vor dem Gebäude schrieen die Verletzten um Hilfe und aus dem Gebäude stieg Rauch auf. Mit der Zeit erschienen mehr und mehr Hilfskräfte am fiktiven Unglücksort. Erste Verletzte wurden abtransportiert. Mit der Zeit wurde die Situation unter Kontrolle gebracht.

Um der Übung eine möglichst realistischen Charakter zu verleihen, wurde vorher die ungefähre Anreisezeit der Einsatzkräfte ermittelt. Gleiches galt für den Abtransport der Verletzten. Ein Verletzter der mittels Krankenwagen nach Hamburg gebracht wurde, hatte eine mehrstündige Blockade des Wagens zur Folge. Eingebunden wurde ebenfalls die Notaufnahme der DIAKO. Während der Übung wären sieben Personen aufgrund ihrer fiktiven Verletzungen zu Tode gekommen. Die Quote bei einem echten Szenario liegt bei fünf Prozent.

Wegen einer angekündigten Demonstration in Neumünster musste die Polizei ihre Teilnahme an der Übung absagen. Trotzdem ziehen die Veranstalter ein positives Fazit. „70 % seien gut gelaufen“, so Carsten Herzog von der Flensburger Feuerwehr. Schwachpunkte und Mängel sind von Beobachtern festgehalten worden. Außerdem gab jeder Verletztendarsteller ein Feedback. Diese Rückmeldungen werden jetzt ausgewertet.