Die Wochenschau

Zum Start in die Gartensaison: Die WochenSchau sucht....

"Ihr schönstes Gartenfoto"

22. März: 

Mit dem Frühlingsbeginn  halten wieder saftiges Grün und bunte Farben Einzug in die Natur. Es wird vielerorts bereits eifrig  gewerkelt, um den heimischen Garten bald prachtvoll erstrahlen zu lassen. Die WochenSchau-Redaktion ist zum Beginn der schönen Jahreszeit auf der Suche nach schönen Gartenfotos  und freut sich deshalb auf Ihre Einsendungen. 

Wir von der WochenSchau sind uns ganz sicher, dass viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mit Freude und Einsatz viel Zeit im Garten verbringen.

Ebenso so sicher sind wir uns, dass sich die Ergebnisse Ihrer Arbeit sehen lassen können. Aus diesem Grunde freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre schönsten Gartenfotos zukommen lassen. Dabei freuen wir uns sowohl über aktuelle Fotos, die in den nächsten Wochen entstehen, als auch über Fotos prächtig entwickelter Gärten aus den Vorjahren.

Bitte senden Sie uns Ihre Fotos bis zum 5. Mai an ute.pusch(at)diewochenschau.de .

Einige der Fotos werden wir in der WochenSchau veröffentlichen. Zudem werden wir unter allen Einsendungen eine Gewinnerin beziehungsweise einen Gewinner auslosen, der oder die sich über einen 100 Euro-Gutschein von der Firma Eiderstedter Strandkörbe in Friedrichstadt freuen darf. ahe

Der Weisse Ring„Tag der Kriminalitätsopfer“ am 22. März

"Opferhilfe in vielen Bereichen"

22. März

„Der Fall beschäftigt uns schon sehr lange und geht unter die Haut“, sagt Ulrike Lemke. Als Außenstellenleiterin der Opferhilfe des „Weissen Ringes“ für den Bereich Nordfriesland-Süd schildert die Tönningerin das Schicksal einer Familie, die in die Fänge eines Kriminellen geriet. Demnach verschaffte sich der aus dem Ausland stammende Mann zunächst das Vertrauen der Familie, indem er anbot, den arbeitslosen Sohn wieder in Lohn und Brot zu bringen. Doch die vermeintliche Hilfe wurde für die Betroffenen zum Alptraum. Der Kriminelle schuf Abhängigkeit, tyrannisierte die Familie, übte physische und psychische Gewalt aus und verschaffte sich Zugang zu den Familienkonten, was schließlich zum totalen finanziellen Ruin der Opfer führte.

„Wir versuchen wieder eine Struktur in das Leben der Geschädigten hineinzubekommen“, betont Ulrike Lemke, die im südlichen Nordfriesland mit einem Team von zehn ausgebildeten  Mitarbeitern den Verbrechensopfern im Namen des „Weissen Ringes“ zur Seite steht. Im Bereich des nördlichen Kreisgebietes ist die Außenstellenleiterin Susanne Borrett gemeinsam mit fünf weiteren Mitarbeitern für den „Weissen Ring“ aktiv. Die Bordelumerin berichtet von einer erfolgreichen Hilfsaktion für eine junge Türkin, deren Familie eine Zwangsverheiratung in die Wege leiten wollte.

Die Außenstellen Nordfrieslands des „Weißen Ringes“ nehmen den bundesweiten „Tag der Kriminalitätsopfer“ am 22. März zum Anlass, um ihre Arbeit vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Unter anderem ist eine Spendenaktion über die Filialen der Deezbüller Bäckerei vorgesehen.

Nach Mitteilung von Susanne Borett ist das Wissen über die Opferhilfe des „Weissen Ringes“ noch nicht überall verbreitet. Die Mitarbeiter der Hilfsorganisation bearbeiten auf ehrenamtlicher Basis in Nordfriesland rund 100 verschiedenartige Fälle pro Jahr. Dabei handelt es um ganz verschiedenartige Verbrechen wie sexuelle Gewalt, Körperverletzung, Tötungsdelikte, Stalking, Einbrüche sowie häusliche Gewalt.

Eine enge Kooperation besteht mit dem Kreisfußballverband und mit dem Kinderschutzbund Nordfriesland. „Wir haben es vielfach mit schwerwiegenden Fällen zu tun und stellen für die Opfer bei Bedarf den Kontakt zu Rechtsanwälten und Psychologen her. Dennoch müssen auch wir gut zuhören können“, sagt Ulrike Lemke. Neben dem menschlichen Beistand und der persönlichen Betreuung nach einer erlittenen Straftat, begleiten die Mitarbeiter des „Weissen Ringes“ die Opfer zu Terminen bei der Polizei, Staatsanwaltschaft und den Gerichten. Zudem werden Hilfeschecks für eine frei wählbare anwaltliche bzw. psychotraumatische Erstberatung sowie für rechtsmedizinische Untersuchungen vergeben und finanzielle Unterstützung zur Überbrückung tatbedingter Notlagen gewährt.

„Opfer von Straftaten sollten sich trauen mit uns in Kontakt zu treten. Neben neuen Mitgliedern benötigen wir auch zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betonen Susanne Borett und Ulrike Lemke. Der telefonische Kontakt zum „Weissen Ring“  kann über dessen bundeseinheitliche Telefonnummer 116 006 oder  über 04861 6176543 und 04671 9273863 aufgenommen werden.