Die Wochenschau

Die Holländerstadt lädt zu drei tollen Tagen zwischen Grachten und Giebeln ein

Friedrichstadt im Lampionschein

Friedrichstadt steht in den Startlöchern für die große Sommersause: Beim traditionellen Lampionfest werden von Freitag, 27.  bis Sonntag, 29. Juli wieder tausende Besucher in der Altstadt erwartet. An allen drei Tagen gibt es Live-Programm. Die Highlights sind der bunte Lampionbootskorso und das Feuerwerk am Samstag.

Das Lampionfest hat in Friedrichstadt Tradition. Das Event, das einst als kleines Sommerfest von Friedrichstädtern für Friedrichstädter begann, hat sich zu einer großen Sommersause für Einheimische und tausende von Urlaubern entwickelt. Mit der jährlich steigenden Zuschaueranzahl und der wachsenden Begeisterung für dieses Fest, entwickelte sich auch das Programm immer weiter. „Wir sind stolz, in diesem Jahr an allen drei Tagen ein spitzenmäßiges Live-Programm auf die Beine gestellt zu haben. Von griffigem Rock auf der Marktbühne über coole DJs bei den Zeltpartys mit Beachbereich bis hin zu Drums and Pipes und traditionellen Shantys ist alles dabei,“ berichtet Anja Andersen, Veranstaltungsleiterin vom Tourismusverein Friedrichstadt. Das unumstrittene Highlight ist auch in diesem Jahr der bunte Bootskorso auf den Grachten.

Carolin Kühn, Geschäftsführerin vom Tourismusverein Friedrichstadt: „Wenn am Samstagabend in der Dämmerung unzählige Besucher die Grachten säumen und dann die selbst gebauten und aufwändig gestalteten Boote mit bunten Laternen über das Wasser schippern, dann ist das magisch.

Eine einmalige Atmosphäre!“

Die Bootsbauer dürfen sich neben dem Applaus der Gäste auch auf attraktive Preise freuen, denn Publikum und Jury wählen die besten Boote aus.

Programmhighlights Freitag, 27. Juli

Ab 15 Uhr Musik auf dem Markt

20 Uhr Eröffnung mit den Lampionkorso-Bootsbauern

Anschließend Live-Rock mit „Die Andersons“

Ab 23 Uhr VJ Dave Schwarz

Ab 22 Uhr Zeltparty mit Beachbereich

 

Sonnabend, 28. Juli

12 bis 18 Uhr Kinderzelt und Hüpfburg

Ab 14 Uhr Livemusik von Soltoros

21.30 Uhr Lampionkorso

Ab 22 Uhr Zeltparty mit Beachbereich

Ca. 22.45 Uhr Feuerwerk

Ab 00.30 Uhr DJ Crazy Ardo

 

Sonntag, 29.Juli

10 Uhr Gottesdienst auf der Marktbühne

11 bis 17 Uhr Kinderzelt und Hüpfburg

Ab 11 Uhr auf der Bühne: Kessel Buntes mit

Crossline Gospelchor

Watten Pipeband

Spielmannszug Rödemis

Shanty-Chor Windrose

Mit Moderator Stefan Wolter

Ab 18  Uhr Kehraus-Fete im Festzelt mit Beachbereich

19. Uhr Preisverleihung der Lampionfahrt

 

Flyer mit einer detaillierten Programmübersicht liegen in Friedrichstadt und Umgebung aus und finden sich

noch einmal zusammengestellt im Internet unter www.friedrichstadt.de.

Abschied vom Streetwork-Pavillon

Abschied vom Streetwork-Pavillon - Neue Aufgaben für Jens Kiesbye

Husum. Er hat eine unverkennbare Stimme und ist eine ebenso unverkennbare Persönlichkeit; und dennoch: nur gemeinsam mit seinem starken Team, bestehend aus Antje Fredrich und Marco Treptow, konnte Jens Kiesbye jene Straßensozialarbeit leisten, die den „Streetwork-Pavillon“ am Husumer ZOB weithin bekannt gemacht hat und sich zu einer einzigartigen Einrichtung ihrer Art in der Region hat entwickeln lassen.

In der Straßensozialarbeit des Diakonischen Werks Husum hat es kürzlich einen Personalwechsel gegeben: Der langjährige „Streetworker“ Jens Kiesbye hat neue Aufgaben übernommen: Er wirkt jetzt in der Suchtberatung, die im Geschäftsbereich von Susanne Baum „Beratung und Therapie“ angesiedelt ist. Zum Abschied kamen Vertreter aus jenen Einrichtungen, mit denen das Straßensozialarbeits-Team stets eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Husums neuer Bürgervorsteher Martin Kindl dankte Kiesbye für die geleistete Arbeit und wünschte ihm in seiner neuen Wirkungsstätte beruflichen Erfolg und Erfüllung. Er betonte die Wichtigkeit einer solchen Anlaufstelle für junge Menschen in persönlichen Schwierigkeiten, wie sie Husum mit dem „Streetworker-Pavillon“ am ZOB zu bieten hat.  Die zuständige Leiterin des Geschäftsbereichs „Soziales und Arbeit“, Adelheit Marcinczyk dankte Jens Kiesbye. Seit 18 Jahren war dieser zunächst im Café de Ville, später in der Straßensozialarbeit tätig. „Du hast mit Deinen Mitarbeitenden junge Menschen begleitet, sie unterstützt und ihnen Selbstvertrauen gegeben und sie auf den rechten Weg geführt“, umriss sie griffig sein jahrelanges Wirken. Die Arbeit werde reibungslos weitergehen, da in dem Bereich ein erfahrenes Team tätig sei: Passend wurde gleichzeitig Kiesbyes Nachfolgerin, Dunja Mikula, in ihr Amt eingeführt und offiziell vorgestellt.