Die Wochenschau

Krokusblütenfest 2017: Blumen, Kunsthandwerk und eine neue Königin

Den Husumern blüht was!

19. März: 

Mit dem  traditionellen Krokusblütenfest feiert Husum an diesem Wochenende, 18. und 19. März,  die Ankunft des Frühlings: Schon seit Tagen präsentiert sich die graue Stadt am Meer mit einem eindrucksvollen Blütenteppich. Anlässlich der  Krokusblüte wird die neue Husumer Krokusblütenkönigin gekrönt. Neben dem Kunsthandwerker- und Blumenmarkt werden Stadtführungen mit der  Krokusblütenkönigin angeboten.  Der Verkaufsoffene Sonntag am 19. März  lädt dann von 12 bis 17 Uhr ein, gemütlich durch die Innenstadt zu bummeln. Beim Krokusblütenfest präsentiert sich  auch der Lions Club Husum-Goesharde   mit seiner Benefiz-Aktion: Die  „Mönche“ des Clubs bieten diesmal Lose mit Krokustöpfen an.

 

Das Programm zum Krokusblütenfest

 

Sonnabend, 18. März:

10 bis 18 Uhr: Kunsthandwerkermarkt im Schlosshof, Blumen- und Pflanzenmarkt und kulinarische Meile, Schloss vor Husum

10.30 Uhr: Der Spielmannszug Rödemis e.V. marschiert spielend durch die Stadt.

11 Uhr: Eröffnung durch Bürgermeister Uwe Schmitz und Proklamation der neuen Krokusblütenkönigin  auf der Treppe des Alten Rathauses.

12 Uhr: Elektro-Sternenfahrt mit der neuen Krokusblütenkönigin durch Husum mit anschließendem Messerundgang auf der New Energy Husum

14.30 Uhr: Stadtführung mit der neuen Krokusblütenkönigin. Treffpunkt ist vor dem Alten Rathaus (Tourist Information), Großstr. 27

15.30 Uhr: Anschnitt der Krokusblüten-Torte durch die Krokusblütenkönigin, Café & Restaurant CJ Schmidt

20 Uhr: Nachtwächter-Rundgang, Treffpunkt vor dem Alten Rathaus

Sonntag, 19. März 10 bis 18 Uhr: Kunsthandwerkermarkt im Schlosshof, Blumen- und Pflanzenmarkt und kulinarische Meile, Schloss vor Husum

12 bis 17 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag

14.30 Uhr: Stadtführung mit der neuen Krokusblütenkönigin. Treffpunkt ist vor dem Alten Rathaus (Tourist Information), Großstr. 27

P+R Angebot: An beiden Tagen wird von 11.30 bis 17.45 Uhr ein Shuttle-Busverkehr   angeboten. (ab  Messeparkplatz P2)

Kliniken Nordfriesland: Neue Strukturen für die Geburtshilfe

1,1 Millionen für neuen Kreißsaal

19. März

Nach den von etlichen Protesten begleiteten Schließungen der Entbindungsstationen in den Krankenhäusern auf Sylt, Föhr und letztlich auch in Niebüll, erhält die Geburtshilfe wie in Nordfriesland neue Strukturen. Nach einem vom Land in Kooperation mit dem Kreis Nordfriesland geschaffenen Maßnahmenpaket wird sich die Geburtshilfe in Nordfriesland künftig auf die Klinik Husum konzentrieren. „Die Stärkung der Situation der Geburtshilfe in Schleswig Holstein insbesondere in den Kreisen Nordfriesland und Ostholstein hat für die Landesregierung einen hohen Stellenwert“, sagte Gesundheitsstaatssekretärin Anette Langner, bevor sie während einer Aufsichtsratssitzung im Husumer Kreishaus einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,1 Millionen Euro übereichte.

Geld für einen vierten Kreißsaal

 

Die von Landrat Dieter Harrsen als Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, Geschäftsführer Christian von der Becke und vom Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Michael Glaubitz entgegengenommen Fördermittel sind für die Erweiterung des Entbindungsbereiches der Klinik Husum mit einem vierten Kreißsaal vorgesehen. Wie Langner deutlich machte, ist der Ausbau der Husumer Entbindungsstation ein Teil von mehreren konkreten Maßnahmen. Dazu gehöre auch die Erweiterung von Boardingsangeboten in Husum und Flensburg, die Finanzierung und Sicherung der Hebammenrufbereitschaft auf den Inseln Föhr und Sylt sowie die Weiterbildung von Rettungssanitätern, betonte die Staatssekretärin.

 

Umfassende Analyse

 

Wie Langner weiter mitteilte, sei die Situation der Geburtshilfe zuvor landesweit umfassend analysiert worden, bevor die Firma OptiMedis im Auftrag des Gesundheitsministeriums ein Maßnahmenkatalog erstellt hatte. Aufgrund dessen seien unter anderen in diesem Jahr für die Schaffung zusätzlicher Kreißsaal-Kapazitäten in Flensburg, Husum, Kiel und Lübeck insgesamt sechs  Millionen Euro bereitgestellt worden.   Als weitere Maßnahme nannte Langner den Ausbau der Hebammen-Ausbildungskapazität von 15 auf 35 Plätze. Landrat Dieter Harrsen wies noch einmal darauf hin, dass die Aufrechterhaltung der Entbindungsstationen auf Sylt und Föhr allein aus haftungsrechtlichen Gründen nicht möglich gewesen sei. „Der Kreis hat alles getan, um die Situation vor Ort abzumildern und den Betroffenen Sicherheit zu geben“, sagte Harrsen.  Auch wenn die Hebammenrufbereitschaft auf den Inseln derzeit noch nicht in trockenen Tüchern sei, werde man zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen und vor allem weitere Gespräche vor Ort führen.   „Wir stellen uns derweil auf steigende Geburtenzahlen ein“, betonte Christian von der Becke.

Die gibt es bereits, nach Angaben des Klinikum-Geschäftsführers haben sich die Entbindungszahlen in der Klinik Husum innerhalb von zwei Jahren von 550 im Jahr 2014  auf 807 im vergangenen Jahr erhöht.  knu