Die Wochenschau

The United Kingdom Ukulele Orchestra: Die Briten kommen! Freikarten zu gewinnen

Ukulelen in Höchstform

25. Januar: 

Kann man in einer unglaublichen Show Musik von Mozart und den Monty Pythons, von Bach und den Beatles, von Chick Corea und Rossini zugleich spielen? Ja, man kann. Das United Kingdom Ukulele Orchestra beweist es. Mit einer typisch britischen Comedy-Show und dem unglaublichen Sound eines Miniaturinstruments, der berühmten, ursprünglich aus Hawaii stammenden Ukulele. Die Musiker des „United Kingdom Ukulele Orchestras “ konnten das Publikum überall begeistern. Mit einem neuen Programm und vielen neuen Ideen kommen sie zurück und zeigen, dass alles erlaubt ist, wenn man eine Ukulele musikalisch gut beherrscht und dazu auch noch singen kann und nicht  zuletzt eine gehörige Portion britischen Humors mitbringt!  Nach einem solchen  Konzert bleibt die untrügliche Gewissheit: Ukulele ist einfach Kult! – Und die Briten sind nun mal so etwas wie die geborenen  „Best Comedians“! Das Orchester  kommt  am Sonntag, 15. Februar, um 20 Uhr in das NCC in Husum. Karten im Vorverkauf sind erhältlich  bei den Husumer Nachrichten, der Buchhandlung  Buchhandlung Liesegang, Foto Schlayer in Bredstedt und  eventim. Unterstützt wird die Veranstaltung  von Sonnen & Alternativ Technik in Struckum.

Die WochenSchau verlost wieder 3x2-Karten - diesmal über den  Postweg. Bitte schicken Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Ukulele“ an die WochenSchau, Markt 23 in 25813 Husum.  Bitte die Telefonnummer nicht vergessen.  Unter allen Einsendungen, die bis zum 30. Januar, bei uns eingehen, werden die Gewinner gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Netzwerk Asylbewerber Nordstrand/ Familien aus Syrien, Afghanistan und dem Iran neu auf der Halbinsel

Welle der Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge

25. Januar

Nordstrand. „Die jungen, aus Eritrea stammenden Männer grüßen immer freundlich, wenn sie an meinem Haus am Herrendeich entlanggehen“, sagt Christa Formeseyn. Die Gedanken und Fragen, was mit diesen Menschen hierzulande passiert, ob sie ausreichend versorgt sind und ob soziale Kontakte zu den Einheimischen existieren, lassen die Nordstranderin nicht mehr los. Neben Familien aus Syrien, Afghanistan und dem Iran haben die Ostafrikaner auf Nordstrand als Asylbewerber über den Kreis Nordfriesland eine neue Bleibe erhalten. Sie alle gehören zu den weltweit geschätzten 51 Millionen Menschen, die gegenwärtig vor Krieg, Hunger und Verfolgung auf der Flucht sind. „Mir war lediglich bekannt, dass die Flüchtlinge durch meine ehemalige Kollegin Anneline Kleeberg Deutschunterricht erhalten“, betont die pensionierte Lehrerin, die mit der Schaffung des „Netzwerk Asylbewerber Nordstrand“ eine beispielgebende Initiative gründete.

Als langjährige Orts- und Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) organsierte Christa Formeseyn gemeinsam mit Norbert Empen und anderen Initiatoren im Dezember einen Bunten Nachmittag im Feuerwehrgerätehaus, zu dem neben den Flüchtlingen auch die Einwohner Nordstrands eingeladen waren. „Die Resonanz war überwältigend und löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus“, resümiert Christa Formeseyn. Neben vielen Geld- und Sachspenden wurden handwerkliche Dienstleistungen für die Wohnungen der Asylbewerber angeboten sowie PKW-Fahrten zu den Behörden und zum Deutschunterricht nach Husum übernommen. Nach den Worten der Initiatorin war das Interesse ungebrochen, als vor wenigen Tagen ein weiteres Treffen im Restaurant „Zur Nordsee“ stattfand, bei dem es um weitere Hilfen, sowie um künftige Aktionen von einzelnen Personen und Institutionen und um die Übernahme einer Trägerschaft für das „Netzwerk Asylbewerber Nordstrand“   ging. Dabei wirkten die stellvertretende Amtsvorsteherin Eva-Maria Kühl, der Migrations-Sozialberater des Kreises Nordfriesland Peter Martensen sowie Urte Andresen von der Fachstelle Migration des Diakonischen Werkes mit. Zudem wurde bei der Veranstaltung detailliert festgelegt, wer künftig beispielsweise Fahrdienste, Transporte, Verschönerungen in den Wohnungen, Kochkurse sowie Gesprächsrunden und Veranstaltungen mit den Asylbewerbern übernimmt.

Seitens des Amtsvorstehers Ralf Heßmann, wurde bereits zugesagt, den Deutschunterricht künftig auf der Halbinsel stattfinden zu lassen. „Mein Engagement ist nicht politisch motiviert. Ich kann es nicht vertragen, wenn ich sehe, dass es anderen Menschen schlecht geht. Wenn sich etwas verändern lässt, setze ich mich gerne ein und versuche dabei andere mitzunehmen“, betont Christa Formeseyn“. Die Koordinatorin des Netzwerkes wünscht sich weiteres Engagement auch von den Gemeindevertretern.

Für das Netzwerk Asylbewerber Nordstrand ist über die AWO ein Spenden-Sonderkonto mit der IBAN DE25 2176 2550 0019 6050 53 eingerichtet.   (knu)