Die Wochenschau

Reverend Gregory M. Kelly´s Best of Harlem Gospel: Freikarten zu gewinnen

Gospelmusik vom Feinsten

22. Januar: 

The Best of Harlem Gospel zählen zur internationalen Spitze ihres Genres. Die energiegeladenen Konzerte mit traditionellen sowie zeitgenössischen Gospels, verkörpern den Geist und die Seele afroamerikanischer Musikalität und Kirchenkultur. Das Ensemble, das in Schleswig am Sonntag, 5. Februar, ein Konzert gibt, ist durchweg mit hochklassigen Solisten besetzt.

 

Reverend Gregory M. Kelly’s Best Of Harlem Gospel – bei diesem Chor ist der Gospel Bestandteil einer Messe, die aus vollem Herzen zelebriert wird. Bei den ruhigeren Titeln erhellen kristallklare Stimmen das gesamte Kirchenschiff. Bei den dynamischeren Titeln kommt diestimmliche Kraft der einzelnen Sänger zum Tragen. Auf ihrer Tour machen die Sänger am Sonntag, 5. Februar, in der Heimat - Raum für Unterhaltung, Auf der Freiheit, Gebäude 86, Halt. Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr.

Zum Repertoire des Gospelchores gehören englischsprachige Klassiker sowie bekannte, traditionelle, aber auch besondere oder unbekanntere Gospel-Stücke. Leiter ist – wie der Name bereits verrät – Grammy-Preisträger Reverend Gregory M. Kelly, der acht weitere Sänger und Instrumentalisten um sich herum zu dem Chor firmiert hat.

Sie, liebe Leser, haben die Chance bei der WochenSchau Karten für das Konzert in Schleswig zu gewinnen. Die ersten drei Anrufer, die am Montag, 23. Januar, zwischen 10 und 10.04 Uhr unter der Nummer 04621/8083120 durchkommen, haben je zwei Karten für die Veranstaltung gewonnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Karten gibt es unter der Telefonnummer 01806/570070.

Titelfoto: RG Veranstaltungen

Auf Heimreise: Kölner Archivgut verlässt Landesarchiv

Ein Regalkilometer Geschichte in 3000 Kartons

22. Januar

Knapp acht Jahre lagerte ein Regalkilometer aus dem Historischen Archiv Köln im Magazin des Landesarchivs Schleswig-Holstein - nun wurden die 3000 Kartons zurückgeholt.

Als am 3. März 2009 das Kölner Stadtarchiv zusammenstürzte, geriet die Archivwelt aus den Fugen - und rückte gleichzeitig enger zusammen. Denn bereits einen Tag später startete eine beispiellose Rettungsaktion: 2000 Freiwillige, darunter Helfer aus den USA und Australien, bargen Bücher, Handschriften und Akten aus den Trümmern, reinigten sie und verstauten sie in unzähligen Kartons. Auch aus Schleswig reisten zehn Mitarbeiter des Landesarchivs nach Köln. Angela Hesseler ist eine von ihnen. Als „emotional anstrengend“ bezeichnet die Bibliothekarin den Aufenthalt dort, doch gleichzeitig, ist da das gute Gefühl, in einer Ausnahmesituation helfen zu können. Das bestätigen auch Prof. Dr. Dr. Rainer Hering, Leiter des Landesarchivs und Dr. Ulrich Fischer, stellvertretender Leiter des Historischen Archivs Köln. Deshalb bot die Schleswiger Einrichtung auch sofort weitere Unterstützung an und stellte als eines von 20 Asylarchiven zusätzlich miet- und betriebskostenfrei einen Regalkilometer für das gerettete Archivgut zur Verfügung, das so die letzten siebeneinhalb Jahre unter stabilen klimatischen Bedingungen gelagert werden konnte.

Ulrich zeigte sich dankbar und berichtet, dass 85.000 Stunden an freiwilliger Mitarbeit seinem Archiv zugute kamen. 27 laufende Archivkilometer galt es zu retten. Von dem komplett durchmischten Archivgut sind weniger als fünf Prozent verloren, aber erst 2020 wird klar sein, wo die Verluste liegen. Dann soll auch das neue Gebäude fertig gestellt sein.

Nun wurden die Kölner Kostbarkeiten von der Schlei zurück nach Nordrhein-Westfalen gebracht. 16 Fuhren mit klimatisierten Lkws waren nötig, um die 3000 Kartons abzutransportieren. Am vergangenen Donnerstag fuhr der letzte Laster von Schleswig Richtung Düsseldorf. Dort sind neue Räume entstanden, um sämtliche Bücher zu sichten, vom Baustaub zu reinigen und nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bislang ist nur rund ein Drittel des Archivguts zugänglich, und es wird noch 20 Jahre bis zur uneingeschränkten Nutzung dauern. she