Die Wochenschau

Vorfreude: Rollstuhl-Basketballer Kai Möller startet bei den Paralympics

“Ellingstedter Korbjäger in Rio“

28. August: 

Für Basketballer Kai Möller geht ein Traum in Erfüllung. Am kommenden Donnerstag fliegt er mit der deutschen Rollstuhl-Basketball-Nationalmannschaft nach Rio, um dort an den  Paralympics teilzunehmen. „Das ist schon ein ganz besonderes Turnier“, freut sich der junge Mann, der in Schleswig geboren wurde und in Ellingstedt aufgewachsen ist.

Ehrgeizig: Kai Möller glaubt an sein Team und hofft bei den Paralympics auf eine Medaille

Der Mann unter dem Korb ist ein Profi

Kai Möller möchte die besondere Atmosphäre in Rio aufsaugen und sich gleichzeitig auf das Turnier konzentrieren. Vater Jörg wird ihn deshalb begleiten und den Rücken freihalten.

Bevor die Spiele in Rio beginnen, können sich die Sportler einige Tage an das ungewohnte Klima gewöhnen. „Die Luftfeuchtigkeit ist in Rio um einiges höher, so dass die Luft etwas drückend wirkt“, weiß Kai Möller.

Mit Rollstuhl-Basketball begonnen hat der heute 25-Jährige, der seit dem Kindesalter im Rollstuhl sitzt,  mit rund zwölf Jahren. Damals nahmen ihn Freunde mit nach Flensburg in die Sporthalle. Für Kai Möller war es Liebe auf den „ersten Wurf“. Schnell stieg er von der Kindergruppe in die Regionalliga und Oberliga auf. Mit 18 spielte er bereits in der ersten Bundesliga. Aktuell holt er für BG Basket Hamburg die Punkte in der Center Position, direkt unter dem Korb.  Vorherige Stationen waren die Rolling Devils Kaiserslautern, BSC Rollers Zwickau und die Briantea 84 Cantu in Italien.

Kai Möller ist kein Neuling, wenn es um internationale Erfolge geht. Bereits 2008 feierte er mit der U22 den 5. Platz bei der Europameisterschaft. 2012 holte er mit der U22 den EM-Titel und 2013 wurde er sogar Weltmeister mit der U23.

Mittlerweile ist der Basketballer Profisportler, arbeitet aber auch noch im Sanitätshaus Motion Center in Hamburg. Dort berät er besonders gerne im Bereich Rollstühle, denn auch darin ist Kai Möller Profi.

Um für Olympia fit zu sein, muss der Sportler täglich trainieren. „Mindestens zwei bis drei Stunden, jetzt können es sogar sieben bis acht werden“, berichtet der Basketballer. Besonders viel Kraft braucht er im Spiel zum Rollstuhl-Schieben. Als Spieler in der Center-Position muss er zudem noch extrem beweglich sein. Sämtliche Rollstühle für den Sport sind Sonderanfertigungen, die um die 6.000 Euro kosten. Leider gebe es in seinem Sport so gut wie keine Sponsoren, bedauert der 25-Jährige. Ungeachtet dessen hat er sich mit seinem Team für Rio etwas vorgenommen. Die Deutschen hoffen auf eine Medaille. jus

Bildunterschrift: Mit 18 Jahren spielte Kai Möller bereits in der Rollstuhl-Bundesliga.

Schleswiger Baustoffhandel 10. September, 8 bis 15 Uhr

"Tag der offenen Tür im HWH Baustoffhandel"

28. August

Wer neu baut oder saniert, weiß wie wichtig kompetente Partner sind. HWH Baustoffhandel ist ein solcher Partner. Seit Jahrzehnten im Schleswiger Gewerbegebiet St. Jürgen ansässig, vertrauen Profihandwerker und Heimwerker auf die Expertise der Baustoffprofis. Seit 1987 existiert das Familienunternehmen. Neben dem Hauptsitz in Schleswig, gibt es eine Niederlassung in Henstedt-Ulzburg in der Nähe von Hamburg.

Angefangen hat alles mit drei Mitarbeitern. Hans Wilhelm Hansen hat mit einer Buchhaltungskraft und einer Lagerkraft, die ebenfalls für die Auslieferung zuständig war, den Betrieb gegründet.

Durch das stetige Wachstum in den vergangenen Jahren ist das Unternehmen am Betriebssitz in der Heinrich-Hertz-Straße 30 an die Kapazitätsgrenzen gelangt. Aus diesem Grund musste ein neues Grundstück zur Firmenerweiterung gefunden werden. Wie es der Zufall so wollte, war die Firma Danfoss im Begriff sich von ihrem Schleswiger Standort in der Heinrich-Hertz-Straße 2 zurückzuziehen. Jan Peter und sein Bruder Jens Hansen nahmen hier die Verhandlungen für den Grundsstückskauf auf.  Der Prozess vom ersten Gespräch mit der Firma Danfoss bis zur Fertigstellung des Neubaus dauerte circa ein Jahr.

Nach dem sich beide Parteien einig wurden, ging es an den Neubau.

Eine der Herkulesaufgaben war der Umzug. Innerhalb von drei Tagen ging dieser vonstatten. Grundlage dafür war eine solide Planung mit einem ausgeklügelten Zeitmanagement. „Alles hat gut geklappt!“, freut sich Jan Peter Hansen. Alle Mitarbeiter haben an einem Strang gezogen und durch ihren Einsatz zum Gelingen beigetragen.

Jan Peter Hansen blickt positiv auf die Vorbereitungs- und Planungsphase zurück: „Ich kann nicht verstehen, warum alle über die öffentlichen schimpfen! Stadt und Stadtwerke waren sehr kooperativ!“ Sein Resümee ist überaus positiv und macht allen Mut, die mit Behörden über Baumaßnahmen sprechen.

Neue Adresse –gleicher guter Service

Entstanden ist eine moderne Betriebsstätte. Das umfangreiche Sortiment umfasst mehrere tausend Artikel. Dazu gehören von Dämmstoffen bis hin Dachziegeln, alles was zum Neubau und zur Sanierung benötigt wird. Im „kleinen“ Fachmarkt gibt es Mitnahmeartikel, wie Beschläge, Schrauben, Nägel und Silikon.

Was nicht am Lager verfügbar ist, wird vom freundlichen Team des HWH Baustoffhandels bestellt. Sperrige und schwere Artikel werden bis auf die Baustelle angeliefert. Das gehört zum Service.

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