Die Wochenschau

Einkaufen vor Ort: Stärkt den Einzelhandel, belebt die Gemeinde

"Hier leb ich` - Hier kauf` ich"

24. April: 

Heutzutage müssen sich immer mehr lokale Geschäfte mit der Konkurrenz aus dem Internet auseinander setzen.  

Dabei bietet der Einkauf vor Ort nach wie vor zahlreiche Vorteile. So gehört zu einem richtigen Einkaufsvergnügen beispielsweise ein ausgiebiger Schaufensterbummel. Darüber hinaus bieten nur die Fachhändler vor Ort eine kompetente Beratung und umfassende Serviceleistungen für ihre Kunden an. Der Einkauf vor Ort  fördert zudem die Vielfalt der lokalen Geschäftswelt und sorgt somit für attraktive Innenstädte.     

Aus diesen und weiteren Gründen unterstützt die WochenSchau die Aktion „Hier leb ich - Hier kauf ich“, die sich für den lokalen Einkauf einsetzt.  Mehr zum Thema erfahren Sie auf den Sonderseiten 9-23

Baubeginn in Busdorf: Rettungswache wird bis November 2016 fertiggestellt

"1.Spatenstich zum Bau der Rettungswache"

24. April

Die Erdarbeiten sind fertiggestellt, nun kann der Bau beginnen. Gemeinsam mit den Vertretern des Amtes Haddeby vollzog Landrat Wolfgang Buschmann den symbolischen 1. Spatenstich, der den Auftakt zum Bau einer Rettungswache im Gewerbepark Wikingerland in Busdorf bildete. An der Feierstunde nahmen ebenso die Mitglieder des Amtsausschusses, die Mitarbeiter der Amts- und Kreisverwaltung, der Bauleiter Joachim Hansen sowie die Vertreter der Handwerksfirmen teil.

Die Rettungswache, die am Thorshammer 19 entstehen wird, hat eine geplante Nutzfläche von 341 Quadratmeter. Das Bauprojekt bietet zudem ausreichend Platz für zwei Einsatzfahrzeuge, zwei Stellflächen für Reservefahrzeuge, ein Zentrallager sowie die erforderlichen Arbeits- und Sozialräume für die rettungsdienstlichen Einsatzkräfte. Ende November 2016 sollen die Bauarbeiten fertiggestellt sein.

Seit 2014 beschäftigte sich das Amt Haddeby intensiv mit der Daseinsvorsorge des Rettungsdienstes im ländlichen Bereich, das die strenge Vorgabe der Eintreffzeit von ersten Rettungsmitteln innerhalb von zwölf Minuten gewährleisten muss. Im Jahr 2015 sind 25.398 Einsätze, davon 13.092 Rettungswagen-Einsätze, 9.681 Krankentransporte und 2.625 Notarzteinsätze fakturiert worden. „Das spricht für sich“, sagte Landrat Buschmann. Im Zuge steigender Einsatzzahlen bestanden Probleme, die Hilfsfristen in den Gemeinden Borgwedel, Geltorf, Selk, sowie in Teilen Busdorfs und Fahrdorf einzuhalten. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine weitere Rettungswache im südlichen Beriech der Kreisstadt Schleswig, rückte unter anderen denkbaren Standortalternativen auch das Gelände des Amtsbauhofes in den Fokus der Betrachtung.

Dort wurde ein mehrmonatiger Probebetrieb organisiert, um die Geeignetheit des Standortes unter den spezifischen Einsatzanforderungen des Rettungsdienstes zu testen. Auch wenn am Ende des Testlaufes eine durchaus positive Bilanz gezogen werden konnte, erwies sich jedoch das Grundstück im Gewerbegebiet Wikingerland, nach Abwägung aller Umstände als noch geeigneter, um die für den Rettungsdienst notwendige zusätzliche Wache  zu realisieren, machte Amtsvorsteher Frank Ameis in seinen Grußworten deutlich. Nachdem die zuständigen Gremien des Kreises als Rettungsdienstträger und des Amtes Haddeby als Bauträger und schließlich die Krankenkassenverbände als Kostenträger des Rettungsdienstes ihre Zustimmung erteilt hatten – und damit die Finanzierung und vor allen Dingen auch die Refinanzierung der rund 980 000 Euro umfassenden Investition geklärt waren, konnte die Genehmigung- und Ausführungsplanung erstellt und die Gewerke schließlich ausgeschrieben werden.

„Und weil Gesundheit in der Tat die erste Pflicht im Leben ist, freue ich mich mit ihnen die Zielgerade zur Realisierung der neuen Rettungswache im Rettungsdienstbereich des Kreises zu beschreiten. Dem Amt Haddeby möchte ich ausdrücklich für seine Bereitschaft danken, die Rettungswache zu errichten“, sagte Buschmann. chw