Die Wochenschau

WochenSchau-Wettbewerb: Kamila Cerniauskaite malte das schönste Osterbild

"Der Osterhase kann kommen"

20. April: 

Viele schöne Bilder von Kindern zwischen vier und 13 Jahren rund um das Thema Ostern sind in den vergangenen Wochen in der Redaktion der WochenSchau eingegangen. 
Vielen Dank für eure Mühe, liebe Kinder! Die schönsten auszusuchen fiel der Jury schwer.  

Osteraufführung: Landestheater spielt „Der Untergang der Titantic“

"Das Schiff sinkt in Schleswig"

20. April

Zum letzten Mal ist am Sonnabend, 19. April, in Schleswig „Der Untergang der Titanic“ zu sehen. Die Aufführung des Landestheaters im Slesvighus beginnt um 19.30 Uhr.

14. April 1912, 23.41 Uhr - das Unfassbare geschieht: die Titanic sinkt, die Illusion von göttlicher Unfehlbarkeit, von unfehlbarer Schöpfung zerplatzt langsam, zerplatzt grausam. Auf einem Wrack treiben seither die Untoten dieses Untergangs. Der Kapitän, der Banker, der Alttestamentarische, die Köchin, der enttäuschte Utopist – sie alle stammen aus verschiedenen Lagern und halten, „tot hin oder her!“ noch immer an ihren einstigen Standpunkten, Erinnerungsfetzen an die Überfahrt und Erfahrungen des Untergangs fest. Zu Salonmusik, Ragtime, Folksongs, Steppnummern und Countrysongs lassen sie ihrer Sehnsucht nach gelebtem Aufbruch freien Lauf. Doch wohin damit, wenn die Idee von einer besseren Gesellschaft bekanntermaßen gescheitert ist? Musikalische Revue und politische Farce in einem, dokumentiert „Der Untergang der Titanic“ das historische Geschehen und zugleich den abstrakteren „Untergang im Kopf“ der heutigen Gesellschaft, bei dem Kapitalismus, fehlende Visionen einer gerechten Gesellschaft und menschliche Hybris den Grundstein der Sinnkrise der Gegenwart bilden.

Und doch sind die Untoten nicht unterzukriegen - singend und musizierend treiben sie weiter hinein in die Zukunft: auf dem Wrack, das sich Hoffnung nennt.

Die Leitung haben Wolfram Apprich, Martin Fischer, Dietrich Bartsch. Mit von der Partie sind Cornelia Lanz, Ingeborg Losch, Thyra Uhde, Jürgen Böhm, Johannes Fast, Uwe Kramer, René Rollin, Reiner Schleberger und Stefan Wunder. Außerdem an Bord: die „Endspielband“ um Anne Barbara Gayed, Gabriele Schoedel und Dietrich Bartsch.

Karten gibt es zum Oster-Einheitspreis von nur 14 Euro an der Theaterkasse Schleswig, Slesvighus, erreichbar unter Tel. 04621-25989 und unter www.sh-landestheater.de.

Für den Nachwuchs zeigt das Landtheater am Ostersonntag, 20. April, um 15.30 Uhr, auf der Puppenbühne in der Trauminsel das Stück „Der Fuchs und das Pferd“. Das Puppenspiel basiert auf dem Märchen der Brüder Grimm und richtet sich an Jungen und Mädchen ab dem dritten Lebensjahr. 

Die Fuchsmutter will, dass die jungen Füchse einmal ohne Gute-Nacht-Geschichte einschlafen. Dazu haben die jungen Füchse aber keine Lust. Und weil sie so schlau sind wie ihre Mutter, wissen sie ganz genau, was sie tun müssen, um doch noch eine Gute-Nacht-Geschichte zu bekommen: Es reicht völlig aus, die Füchsin daran zu erinnern, wie sie mit ihrer Klugheit dem treuen alten Pferd half, einen unmöglichen Auftrag zu erfüllen, und wie das Pferd dadurch doch noch sein verdientes Gnadenbrot bekam.

Mehr unter Tel. 04621-25989 und unter www.sh-landestheater.de.