Die Wochenschau

Zum 31. Mal: Volksfeststimmung zum Niebüller Hauptstraßenvergnügen am 6. Mai

Das Kultfest im Norden

30. April: 

Das Niebüller Hauptstraßenvergnügen ist seit vielen Jahren Kult und lockt aus dem ganzen Norden und  dem benachbarten Dänemark jedes Jahr tausende von Besuchern in das kleine, aber pulsierende Zentrum Südtonderns.  Straßenkünstler, Clowns, erfolgreiche Bands, lecker duftende Verzehrstände, Straßencafés, vielfältige Informationen und zahlreiche Spielangebote  entlang der Hauptstraße laden am Sonnabend, 6. Mai, ab 10 Uhr zum Bummeln und Einkaufen mit der ganzen Familie.  Von der Knudtsen-Einkaufswelt im Norden bis zur Mühlenstraße im Süden wird die Niebüller Hauptstraße gesperrt sein. Der in die Veranstaltung integrierte Wochenmarkt wird in bewährter Weise wieder in die Böhmestraße verlegt und öffnet seine Verkaufsstände dort vom frühen Morgen bis zum Mittag.

Musik, Karussells und Straßenkünstler

Eröffnet wird das 31. Hauptstraßenvergnügen am Sonnabend, 6. Mai, um 10.00 Uhr mit dem Paukenschlag des Freien Fanfarenzuges Niebüll. Und dann geht es Schlag auf Schlag – nicht nur beim beliebten „Hau den Lukas“. Luftballons, Riesen-Seifenblasen, Clownereien und Straßenmusik verbreiten vergnügliche Stimmung. Eine Sensation, die erstmals in Niebüll zu erleben sein wird: Ein Fesselballon geht vor dem Rathaus auf und nieder. Hier kann man sich bis auf 40 Meter Höhe ziehen lassen und tolle Luftaufnahmen von Niebüll schießen. Für die Kinder sind die beliebten Karussells natürlich auch wieder dabei.

Zur großen Fundsachen-Versteigerung von 12.00 bis 14.00 Uhr wird es wieder einen großen Menschenauflauf vor der Rathausplatzbühne geben. Diesmal kommen nicht nur Fahrräder zur Versteigerung sondern auch Mobiltelefone und andere attraktive Gegenstände.

Mit Musik geht alles besser

Auf der Rathausplatz-Bühne performen deshalb von 14.30 bis 24.00 Uhr drei Live-Bands ein tolles Musikprogramm. Der HGV hat für seine Besucher die Bands „ALIKE“ (14.30-16.00 Uhr), „Roast Apple“ (17.00-19.00 Uhr) und „TONADOS“ (20.15-24.00 Uhr) gebucht. „Unsere HGV Mitglieder beteiligen sich dieses Jahr mit besonders vielen eigen Programmpunkten an unserer Traditionsveranstaltung“, berichtet Mitorganisator und HGV-Geschäftsführer Holger Jessen. „Wer alles miterleben will wird, ein anstrengend spannendes wie auch entspannendes, interessantes und amüsantes Hauptstraßenvergnügen erleben!“

Einkaufs- und Spielerlebnisse

Die Geschäfte sind zum Hauptstraßenvergnügen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die „Rappelkiste“ baut im Kirchensteig vor der Top Parfümerie auf, Ballwerfen bei der Alten Schmiede, Andreas Petersen führt Rasenmäh-Roboter vor und „Hau den Lukas“ gibt’s bei Jule B., Bungee-Run und Gewinnspiel bei der VR Bank, Quarkbällchen beim Deezbüller Bäcker, Würfelaktion bei QUICK SCHUH. Weltladen & Kulturbüro bieten fair gehandelten Kaffee & Tee im Ausschank vor der Tür, Kaffee & Kuchen sowie allerlei Kulinarisches wird an diversen Stellen angeboten.  Das beliebte Glücksrad-Gewinnspiel veranstaltet das Reisebüro Wiedingharde, Uhren Optik Hörakustik Sievers bietet Sonnenbrillen zum Sonderpreis, Orthopädie-Technik NF baut einen Elektro-Scooter-Parcours auf. Viele HGV-Mitglieder sind mit Info-Ständen ebenso vertreten, wie die Arche Nordfriesland, Guttempler & der Tierschutzverein.

Und wer nachts weiterfeiern will, findet auf dem Marktplatz wieder Peter Raffelhüschens Riesenpartyzelt, in dem um 22.00 Uhr die Niebüller Disco-Night beginnt. Karten im Vorverkauf gibt es in der Schlachterei Raffelhüschen. (jut)

Förderverein KKH Niebüll: Neues Projekt in der Klinik Niebüll für 160.000 Euro

Die Cafeteria wird moderner und größer

30. April

Der Förderverein Kreiskrankenhaus Niebüll hat sich auf seiner letzten Beirats- und Vorstandssitzung dazu entschlossen, nach dem Außenfahrstuhl und dem Bewegungsbad ein drittes großes Projekt in der Klinik in Niebüll in Angriff zu nehmen. Die  Cafeteria, die noch den „Charme der 70er Jahre verströmt“, soll verlegt und damit größer und schöner für Patienten, Mitarbeiter und Besucher werden. „Jetzt, wo wir wissen, dass das Krankenhaus sich positiv entwickelt, sind wir motiviert, den Zustand für Patienten, Mitarbeiter und Besucher mit dieser Maßnahme zu verbessern“, erklärte Karl-Heinz Schmidt bei einem Ortstermin.

Die Baumaßnahmen haben bereits begonnen. Ein Teil der derzeitigen Cafeteria wird die Räumlichkeiten der Physiotherapie vergrößern, die linke Hälfte wird zum Servicebereich der neuen Cafeteria umgebaut. Die eigentliche Cafeteria, die dann doppelt so groß wie bisher sein wird, wird rechts daneben liegen. „Die Terrasse draußen wird schon erneuert und mit einem Glasdach versehen. Der Betrieb der Cafeteria wird später für vier bis acht Wochen verlagert. Die Fertigstellung ist für den Herbst vorgesehen“, erläuterte Ralf Wauer, der technische Leiter der Klinik, den Umbau.

Die Kosten für den Umbau werden bei rund 160.000 Euro liegen, die der Förderverein tragen wird. „Wir sind aufgrund großzügiger Spenden in der Lage, den Bauauftrag jetzt zu vergeben. Es fehlt noch ein Teil der Summe, daher sind wir für jede weitere Spende dankbar“, sagte Werner Laabs, Schatzmeister des Fördervereins.

Und auch Dr. Hans-Ralph Burow zeigte sich sehr erfreut über dieses neue Projekt. „Wir sind dem Förderverein außerordentlich dankbar. Das reiht sich ein in die Projekte, die das Klima im Krankenhaus verbessert haben. Es wäre ein Signal in der Region, sich weiter für unser Haus zu engagieren – auch durch einen kleinen Obolus“, rief auch der Ärztliche Direktor der Klinik zu weiteren Spenden auf. „Die Cafeteria wird eine Visitenkarte  des Hauses“, ist er überzeugt.

Die neue Cafeteria wird mit 100 Quadratmetern doppelt so groß werden wie die alte. Es wird zwei Bereiche geben – einen für Patienten und Besucher und einen für die Mitarbeiter. „Die Bereiche können durch mobile Raumteiler voneinander getrennt werden. Es sind insgesamt 40 Plätze vorgesehen“, erklärte Wauer, der Initiator dieser Baumaßnahme. Wie schon beim Bewegungsbad werden alle Aufträge in der Region vergeben werden. Die Pflasterung der Terrasse hat begonnen. „Sobald die Sonne scheint, kann sie dann schon genutzt werden“.

Aufruf für den Bürgerentscheid

Der Förderverein Kreiskrankenhaus Niebüll steht voll und ganz hinter dem Kreistagsbeschluss zur Zwei-Standorte-Lösung des Klinikums Nordfriesland. „Wir sind froh, dass der Kreistag so entschieden hat, und beide Standorte finanziell und medizinisch aufgerüstet werden sollen. Wir unterstützen die Initiative, dieses durch den Bürgerentscheid am 7. Mai zu bekräftigen“, rufen Schmidt und seine Vereinskollegen dazu auf, zur Wahl zu gehen und beim Bürgerentscheid mit „Ja“ zu stimmen. Das Bürgerbegehren, dass noch im Raum steht, lehnen sie hingegen vehement ab. „Das könnte die positive Entwicklung des Klinikums Nordfriesland behindern oder gar blockieren“, so Schmidt. (pu)

 

Bildunterschrift: Besichtigung der Baustelle (v.li.): Ralf Wauer, Karl-Heinz Schmidt, Kurt-Heinz Jappsen, Stephanie Fischer und Werner Laabs schauen sich schon einmal die Räumlichkeiten in der neuen Cafeteria an. Foto: Pustal