Die Wochenschau

Von Freitag, 1. Juni, bis Sonntag, 3. Juni, dreht sich in Enge-Sande alles um die Mobilität der Zukunft

Grünstrom-Event - erFahre neue Welten

Mit Hilfe von Fachtagungen, Ausstellungen, Probefahrten und einem Rahmenprogramm zu den Themen Elektro-Mobilität, Wasserstoff-Technologie und automatisiertes Fahren sollen Wege aufgezeigt werden mit grüner Energie, die Mobilität von morgen zu gestalten. Besonderes Highlight ist die vier Kilometer lange Teststrecke, auf der die Besucher das elektrische Fahrgefühl bei Probefahrten in verschiedenen Wasserstoff-Fahrzeugen und E-Mobilen selber „erFahren“ und

erleben können. So wird der SION von Sono Motors aus München, ein E-Mobil, das sich in der Sonne selbst aufladen kann, hier getestet und bestaunt werden können.

Ein autonom fahrender Kleinbus von EasyMile, sowie E-Busse werden die Besucher auf dem Gelände zu den OffTEC Days shutteln. Ein umgebauter Porsche wird zeigen, dass man auch Verbrenner zum E-Mobil umbauen kann.

Und damit es bereits bei der An- und Abreise emmisionsfrei rollt, bieten die Veranstalter erstmals einen kostenfreien Shuttle mit einem E-Bus an. Mehr dazu auf Seite 7

Kreispokalfinale am 2. Juni um 15 Uhr im Husumer Friesenstadion

Fußballer von Frisia und Husum kündigen sich großen Kampf an

Husum. Der Fußball-Kreispokal scheint begehrter denn je zu sein. Im Endspiel um den  Pott stehen sich in diesem Jahr am Sonnabend, 2. Juni, um 15 Uhr in Friesenstadion in Husum  die beiden derzeit besten Mannschaften aus Nordfriesland gegenüber. Der Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der Landesligist Husumer SV. Und für beide gibt es nur ein Ziel - den Sieg über den Rivalen aus der Nachbarschaft. Damit das Pokalfinale auch so etwas wie die Antwort auf die Frage: „Wer ist das beste Team in Nordfriesland?“

Für Olaf und Uwe Petersen ist die Antwort klar: Als derzeit einziger Oberligist aus dem Kreisgebiet sehen sie ihren SV Frisia 03 als Favoriten an. „Nachdem wir im letzten Jahr nicht im Endspiel waren, wollen wir uns unbedingt den Pott wiederholen“, kündigen beide den Gastgebern einen großen Kampf an.

Schon 2016 standen sich beide Teams im Endspiel bei fast sommerlichen Temperaturen und der Kulissen von gut 500 Zuschauern in Rantrum gegenüber. Damals spielten beide Teams noch in der Verbandsliga. Nach großem Kampf siegte Frisia mit 1:0 und sicherte sich den Pokal. Kurz darauf folgten Meisterschaft und Aufstieg.

Die Hausaufgaben in der Oberliga sind mit Platz 10 und dem Klassenerhalt erledigt. Nun soll die Kür folgen. „Wir wollen gerne wieder den Kreispokal gewinnen und uns für den Landespokal qualifizieren. Wir interessant das sein kann, hat uns Husum ja gerade vorgemacht“, freut sich der Frisia-Mannschaftsverantwortli<wbr />che schon auf das Kräftemessen mit dem Kreisrivalen. Der Husumer SV hatte im Landespokal eine tolle Serie hingelegt und so das Landespokalfinale am Pfingstmontag im Manfred-Werner-Stadion in Flensburg-Weiche erreicht. Dort allerdings unterlagen sie erwartungsgemäß dem Regionalligameister SC Weiche Flensburg 08 mit 0:3.

Aber das Endspiel vor über 2.500 Zuschauern macht natürlich beim Landesligisten Lust auf mehr. „Wir greifen wieder an“, versprach HSV-Manager Dieter Schleger direkt nach dem Abpfiff und nachdem die erste Enttäuschung gewichen war.

Und noch einer hat noch eine kleine Rechnung mit dem Kreispokalfinale offen. Frisia-Torjäger Tobias Zuth möchte seinen 21 Toren in der Oberliga-Saison in seinem  letzten Spiel für den SV Frisia 03 noch gerne auch im Endspiel weitere folgen lassen. „Vor zwei Jahren konnte ich im Finale gegen Husum nicht mitspielen, da ich wegen einer Roten Karte gesperrt war“, so Zuth, der sich zu gerne mit einem Titel  Richtung SC Weiche Flensburg 08 II von seinen Mitspielern und Fans verabschieden möchte. Interessant wird auch sein, ob Kevin Knitel ebenfalls in seinem letzten Spiel für Frisia gegen seinen neuen Verein antreten wird. (pu)

 

Bildunterschrift: Letztes Spiel im Frisia-Trikot: Frisia-Torjäger Tobias Zuth (li.), hier im Oberligaspiel gegen den TSB Flensburg, möchte sich mit Toren und einem Sieg im Kreispokalfinale am 2. Juni gegen Husum in Husum von Mitspielern und Fans verabschieden.  Foto: Pustal