Die Wochenschau

Schulabgänger finden in dieser WochenSchau zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten

Jetzt durchstarten

Nur noch ein paar Tage - dann erhalten alle Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Für die Schulabgänger beginnt damit die heiße Phase, denn   sie müssen sich    allmählich entscheiden:  Soll es eine Ausbildung sein oder doch lieber  die Bewerbung an einer weiterführenden Schule?  Bietet eine duale Ausbildung bessere Chancen? Und   welches Studium  soll es nach dem Abi sein? Wer sich für einen   Ausbildungsplatz in der Region entscheidet - für den stehen die  Chancen  gut, denn  viele Betriebe suchen  dringend geeignete Nachwuchskräfte.

In dieser Ausgabe findet ihr, liebe Schüler,  zahlreiche Angebote von  hiesigen  Unternehmen, die  interessante Ausbildungsplätze anbieten. Aber auch  Tipps und Informationen rund um  die Bewerbung,  das Studium   oder die duale  Ausbildung könnt ihr hier nachlesen - und zwar auf den Seiten 13 bis 19.

Förderverein Klink Niebüll: Ausstellung in der Nospa Niebüll noch bis Ende Februar

Mit Fotoausstellung neue Mitglieder werben

Niebüll. Der Förderverein Klinik Niebüll geht in die Werbeoffensive - getreu dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“. In diesem Fall  lässt der Förderverein aber Fotos sprechen. In einer Ausstellung in der Nord-Ostsee Sparkasse in Niebüll stellt der Förderverein mit anschaulichen Fotos sein großen Projekte vor. Gleichzeitig informiert der neue Flyer über die Ziele des Vereins und die Möglichkeit, hier Mitglied zu werden.

Nach der Begrüßung durch den Hausherren Ralf Friedrichsen, Regionaldirektor der Nospa und auch im Beirat des Förderverein Klinik Niebüll, stellte Karl-Heinz Schmidt die Ausstellung und die Beweggründe dafür vor. „Wir haben uns mit unserem Förderverein zum Ziel gesetzt, die Klinik in Niebüll zu unterstützen und, wo Dinge vom Träger nicht geleistet werden können, einzuspringen. Wir wollen den Aufenthalt im Krankenhaus für die Patienten so angenehm wir möglich machen und den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Aktuell haben wir rund 500 Mitglieder, aber wir werden immer weniger, deswegen gehen wir jetzt offensiv in die Mitgliederwerbung“, so der Vorsitzende.

Gegründet wurde der Förderverein als „Förderverein Kreiskrankenhaus Niebüll“ 1991. Im letzten Jahr hat der Verein seinen Namen geändert in „Förderverein Klinik Niebüll“. In den 28 Jahren seit der Gründung hat der Verein Investitionen rund 1,47 Millionen Euro veranlasst und finanziert. „Diese Anschaffungen sind entweder direkt den Patienten oder der Verbesserung bzw. Erleichterung der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Klinik zum Wohle der Patienten zugute gekommen.

Zuletzt hat der Förderverein quasi im Zwei-Jahres-Rhythmus drei große Projekte realisiert. „2013 haben wir den Außenfahrstuhl mit rund 100.000 Euro finanziert. Der wird sehr gut angenommen und erleichret enorm die Erreichbarkeit der Klinik vom Parkplatz aus“, freut sich Karl-Heinz Schmidt.

Zwei Jahre später wurde 2015 das neue Bewegungsbad im Wesentlichen mit 260.000 Euro bezahlt, und 2018 wurde der Neubau der Caféteria und die Anlage der neuen Außenterrasse mit rund 170.00 Euro unterstützt.

„All diese Dinge konnten und können wir  durch die Mitgliedsbeiträge und durch viele Spenden finanzieren. Wir haben über die drei großen Projekte hinaus auch viele weitere Dinge realisiert wie die Rohrpost, verschiedene Dinge in der Gereatrie und den Raum der Stille vor der Intensivstation. Aktuell wird auch der Eingangsbereich der Klinik umgestaltet, dafür haben wir fünf Bilder angeschafft“, erzählt Kar-Heinz Schmidt weiter.

Auf der letzten Beiratssitzung Ende 2018 wurde zudem beschlossen, 2019 einen neuen Fahrradabstellplatz für Besucher und Angestellte mit rund 15.000 Euro zu finanzieren. Der soll im Bereich der jetztigen Papierpresse entstehen.

Und auch das nächste große Projekt hat  der Förderverein schon schon in Planung. „Wir hoffen, dass es bei der Erneuerung des Operationssaales, zu einem Neubau kommt. Das Gebäude soll dann auch einen Raum für ein MRT. Wenn das so kommt, dann sehen wir es als unsere große Zukunftsaufgabe an, zumindest eine Anschub-Finanzierung für ein MRT zu sorgen und in den Gemeinden des Amtes Südtondern dafür zu werben“, so Karl-Heinz Schmidt.

Für ihn und seine Mitstreiter  ist der geplante OP-Neubau ein weiteres Signal für den Bestand der Klinbik in Niebüll. „Die Klink hat eine Perspektive“, sind sie sich sicher. Deswegen bitten sie noch einmal, die Roten Kreuze der Aktion „SOS Klinik Niebüll“ aus dem Straßenbild zu entfernen und erst einmal wegzupacken.

Die Ausstellung des Förderverein Klinik Niebüll in der Nospa ist bis Ende Februar zu den Öffnungszeiten  zu sehen. (pu)

 

Bildunterzeile: Werbung für eine gute Sache  (v.li.): Ralf Friedrichsen, Regionaldirektor der Nospa und Beirat im Förderverein, Kurt-Heinz Jappsen, Karl-Heinz Schmidt und Paul-August Scharfschwerdt vor zwei der Stellwänden, auf denen Fotos die bisherigen Projekte des Fördervereins  vorstellen.  Foto: Pustal