Die Wochenschau

Dagebüller Südmole: Flohmarkt, Fischmarkt und Musik am 31. Juli

"42. Dagebüller Molenfest"

24. Juli: 

An die 15.000 gut gelaunte Besucher: So viele Menschen finden jedes Jahr den Weg zum Molenfest nach Dagebüll – und das bei jedem Wetter. In diesem Sommer hat es aber selbst für Nordlichter schon genug geregnet, so dass wir alle hoffen, dass endlich mal wieder die Sonne strahlt, wenn es am Sonntag, 31. Juli, zum 42. Mal heißt: Auf zum Molenfest! Von 9.00 bis 20.00 Uhr tobt dann dort erneut der Bär. Von morgens bis abends werden tausende „Sehleute“ auf die Dagebüller Mole strömen.

Fliegende Händler und private Flohmarktanbieter, Fischmarkt, Kunsthandwerker, Musik von Küste und Binnenland, Spiel und Spaß für Kinder und vieles mehr machen den Dagebüller Fähranleger wieder zur Festmeile. Musikalisch  werden die Besucher unterhalten von dem Fanfarenzug Karrharde (11.30 Uhr), der „Pa`s Brass Band“ (14.00 Uhr) und dem Freien Fanfarenzug aus Niebüll (16.00 Uhr). Für die Kinder gibt es ein Karussell und weitere Mitmachaktionen. Eine mobile Spielkiste für  die kleinsten der Besucher wird ebenfalls auf der  Veranstaltung dabei sein. Das Handpuppentheater  von Bibis Bauernhof Bühne spielt das Stück „Ach du meine Grütze“ (12.30 und 15.00 Uhr). Für das  leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt ein Molenfest-Frühstück, Kaffee und Kuchen mit hausgemachten  Torten, Leckereien vom Grill und aus dem Meer, so  wie fangfrische Ware und Fischbrötchen.

Ein absolutes Markenzeichen des Molenfestes! Auf die „Trödel-, Raritäten- und Hausrat-Händler“ – privat wie gewerblich – übt Dagebüll eine ganz besonders starke Anziehungskraft aus. „Das liegt daran, weil die Hafenmole das einzigartige Flair für einen Markt bietet, und daher besonders viele Urlauber aus der gesamten Region kommen und über die bunte Meile flanieren können“, erklärt der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, Klaus Schmidt.

Eine ausgewählte Kulinarik ist natürlich auch Trumpf: Leckereien von der Küste sind so begehrt wie die erwähnte vielfältige Auswahl an Flohmarktartikeln. Gebrauchte wie neue „Sonderangebote“ finden hier ebenso ihre Käufer, wie die Textil- und Lederwaren der „neuesten Kollektion internationaler Designer“. Jeder hat auf der Mole Spaß am Feilschen, denn auf so „günstige Schnäppchen“ wird man danach wieder ein Jahr lang warten müssen. Und die ersten Käufer lauern bereits ab dem frühen Morgen, egal wie das Wetter ist.

Ganz wichtig ist den Veranstaltern, dass der mittlerweile bewährte Charakter des Dagebüller Molenfests erhalten bleibt. Das Rad jedes Mal neu zu erfinden, ist nicht die Sache der Dagebüller. Und ist auch gar nicht erwünscht. Gerade diese Kontinuität lässt jedes Jahr erneut tausende von Besuchern nach Dagebüll strömen, bei Wind, bei Wetter und bei Sonnenschein. Und während man unten auf der Mole Musik, Handel und Wandel genießt, sollte niemand vergessen, mit Kind und Kegel einmal auf den vor drei Jahren errichteten 15 Meter hohen Aussichtsturm zu steigen. Da kann man nicht nur weit über Wattenmeer und die Halligen schauen, sondern auch von oben auf die Decks der großen Fährschiffe.

Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Inselparkplatz,  von dort pendelt ein Shuttlebus zur Mole. Hochwasser am Dagebüller Badestrand ist am Molenfest-Sonntag um 12.37 Uhr. (pre)

Nospa Afterwork-Triathlon: Am 29. Juli ab 18 Uhr in Niebüll

"Wieder Triathlon an der Wehle"

24. Juli

Der legendäre Nospa Afterwork-Triathlon an der Niebüller Badewehle erlebt nach zweijähriger Pause am Freitag, 29. Juli, ab 18.00 Uhr wieder eine neue Auflage. Nach einem erfolgreichen Ligarennen im letzten Jahr saßen einige vom Triathlon Team Südtondern noch zusammen und in einer Bierlaune kam die Idee auf, dass das Team doch gut ein eigenes Event auf die Beine stellen könnte.

Einige Zeit später verfestigte sich dann das Vorhaben, und es wurde nach einer Lokation gesucht. „So kamen wir darauf, eine Veranstaltung wieder aufleben zu lassen, die eigentlich immer sehr gut angenommen wurde und damit auch schon bekannt war – den  Niebüll Afterwork-Triathlon“, erzählt Udo Petschat. Nach einem Gespräch mit den Gründern Peter Rickmers und Henning Hemsen und dem offiziellen Veranstalter TSV Rotweiß Niebüll  ging es an die Organisation,  denn es musste ein  Termin gefunden werden, an dem keine anderen Events stattfinden, und auch genügend Athleten vom Triathlon Team Südtondern Zeit haben, um zu helfen. 

Es wurde der Freitag, 29. Juli, festgelegt, Start um 18.00 Uhr, es wird einige kleine Änderungen geben. 

Die maximale Anzahl der  Startplätze liegt platzbedingt bei 100 Athleten. Geschwommen wird  300 Meter in der Wehle, danach geht es auf dem Rad jetzt links herum in den Christian-Albrechts-Koog und auf dem Gotteskoogdeich zurück und das dann über drei Runden (19 km). Die abschließende Laufstrecke  ist wie gehabt  – nur mit einem kleinem Schlenker durch das Biotop  – und somit wird die Strecke 3,5 km lang.

„Die Radstrecke wurde so gewählt, dass die Radfahrer  jetzt dreimal an dem Hotspot Wehle vorbei kommen, wir hoffen damit mehr Zuschauer an die Wehle zu locken. Weiter hoffen wir, dass der Termin kurz vor dem Ostseeman in Glücksburg  noch einmal als Peakbelastung von den Topathleten angenommen wird, aber auch, dass die Strecken so kurz sind, dass Jedermann/Frau diese bewältigen kann“, hofft Udo Petschat auf eine gute Resonanz.

Also noch schnell anmelden! So oder so kommt es zu neuen Streckenrekorden, da es neue Strecken sind.  Der TSV RW Niebüll und das Triathlon Team Südtondern freuen sich, Euch beim Nospa Afterwork-Triathlon begrüßen zu dürfen. Auch eine neue Homepage ist installiert worden – www.xn-niebll-triathlon-mzb.de – die online Anmeldung ist noch bis zum 24. Juli geschaltet, danach sind nur noch bis eine Stunde vor dem Start  vor Ort Nachmeldungen möglich.  Die Nachmeldegebühr beträgt 5 €. (pu)

BU: Vorbereitung auf den Schwimmstart beim Nospa Afterwork-Triathlon an der Badewehle in Niebüll. Foto: Pustal