Die Wochenschau

Hobby-Fußballturnier: Am 6. August ab 9 Uhr im Walter-Rau-Stadion

"10. Goallegen-Cup in Niebüll"

31. Juli: 

Der Goallegen Cup in Niebüll hat sich mittlerweile zu einem der größten Fußballturniere für Hobby-Mannschaften gemausert und feiert in diesem Jahr Jubiläum. Am Sonnabend, 6. August, ab 9.00 Uhr findet die zehnte Auflage des Goallegen Cups statt. Bereits zwei Monate vor dem Turnier war es restlos ausverkauft. 84 Teams werden sich in 12 Gruppen für Herren- und Mixed-Mannschaften und zwei reinen Damengruppen messen und Preise im Gesamtwert von über 2.500 Euro gewinnen.

Wie gewohnt findet das Turnier in Niebüll im Walter-Rau-Stadion und auf der angrenzenden Bürgerwiese statt. Auch Zeltplätze für auswärtige Teams werden angeboten. Alle Spiele finden am Sonnabend zwischen 9.00  und 20.15 Uhr statt. Gekrönt wird der Sporttag mit der Player’s Night im Festzelt auf der Bürgerwiese.

Gespielt wird das Turnier mit Gruppen- und Finalrunde auf Kleinfeldern mit einem Torwart und vier Feldspieler auf 3m-Handballtore. Durch die Beschränkung hochklassig spielender Fußballer ist gewährleistet, dass der Spaß am Amateurfußball im Vordergrund steht.

Abgerundet wird das sportliche Event durch ein umfassendes Rahmenprogramm, das gerade auch Familien ansprechen soll. So werden neben einer Fußballhüpfburg vom Haus der Jugend Niebüll diverse Sport- und Outdoor-Aktionen angeboten. Am Stand des Sponsors Top Sport ist ein Schussmessgerät installiert.

BumperballZum ersten Mal wird auch Bumperball angeboten: Das Fußballspiel, in dem jeder Spieler in einer Luftkugel eingepackt ist. Müde Sportlerbeine werden am Turniertag von Schülern der Therapieschule Nord wieder wachmassiert.   

Die Erlöse der Veranstaltung kommen vollständig dem Förderkreis der Sparte Fußball des TSV Rot-Weiß Niebüll zugute, der gleichzeitig auch Ausrichter der Veranstaltung ist.

Das Orgateam um Michael Pien, Moritz Steiner und Mogens Lesch erwarten über 1.500 Teilnehmer und Besucher.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.goallegen.de. (pu)

AK Wirtschaftsförderung Niebüll: Präsentation der Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit

"Die Sicht der Unternehmen auf ihre Stadt"

31. Juli

Die Stimmung war gelöst, draußen herrschte schönstes Sommerwetter, und die Ergebnisse, die der Arbeitskreis Wirtschaftsförderung Niebüll den rund 50 Zuhörern in der Mensa der FPS präsentierte, waren eigentlich rundum gut. Seit über einem Jahr beschäftigten sich die sechs Mitglieder des Arbeitskreises mit der Befragung der Niebüller Unternehmen zu ihrer Standortzufriedenheit (wir berichteten). Im März wurden 350 Unternehmen per E-Mail kontaktiert, 117 schickten Antworten auf die Fragen zurück. „Das ist über 35 Prozent und für eine Online-Befragung sehr gut“, waren Professor Dr. Anja Wollesen und ihre Mitstreiter sehr zufrieden mit der Resonanz.

Den AK interessierte, ob sich die Unternehmen in der Stadt wertgeschätzt sehen, wo möglicherweise Defizite sind und damit auch Handlungsbedarf ist oder entstehen kann. „Wir alleine leiten gar nichts ab, dazu brauchen wir die Stadt, brauchen die Unternehmer. Genau da beginnt dann die gemeinsame Arbeit“.

Erstaunt war Professor Dr. Anja Wollesen über die innovativen und auch großen Unternehmen in Niebüll. Fast die Hälfte (46,1 %) der befragten Unternehmen kommen aus dem Einzelhandel und Handwerk, 48 % von Ihnen liegen in der Innenstadt, 37 % In der Gewerbegebieten und 15 % im Außenbereich. 23,3 % von ihnen hat zwischen 10 und 29 Mitarbeiter. Das Hauptabsatzgebiet liegt in Südtondern (28,8 %) und im Kreisgebiet (25,8 %).

Aus den Antworten wurden folgende Aussagen gefiltert: Größte Schwächen: Infrastruktur ohne Verkehr, wenig attraktive Innenstadt und Verkehrsanbindung BAB/B5. Die drei größten Stärken waren Infrastruktur ohne Verkehr, attraktive Innenstadt und Nähe zu Sylt. Da wird schnell sichtbar, dass eine Aus- und Bewertung nicht einfach ist. 

„Die Gesamtzufriedenheit ist mit 70 % sensationell hoch. Das ist positive Energie für die Stadt und zeigt sich auch schon in verschiedenen Aktivitäten, die hier laufen“.

Bei der Wichtigkeit der Standortfaktoren liegt die Internetverfügbarkeit ganz vorn, gefolgt von der Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitsplätzen und der medizinischen Versorgung.

„Wir könnten uns vorstellen, dass wir in einer zweiten Runde zusammen mit der Stadt und den Gremien schauen, was wir schon an Untersuchungen und Daten in der Stadt haben und erst dann – falls notwendig – konkrete Handlungsschritte beschließen“, schloss Professor Dr. Anja Wollesen ihren kurzen Exkurs durch die Befragungsergebnisse.

Danach sprach Dr. Matthias Hüppauf, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung NF, über den „Megatrend Digitalisierung – Welche Chancen ergeben sich für Niebüll. „Jeder von uns muss schauen, dass er von der Digitalisierung  nicht abgehängt wird, sondern davon profitiert. Man kann es nicht aussitzen, sondern muss es ausnützen“, lautete sein Fazit.

„Es war ein Abend mit viel Input, Anregungen und Stichpunkten. Das ist die Sicht der Unternehmer auf ihre Stadt. Niebüll ist gut aufgestellt, aber es gibt nichts Gutes, das man nicht noch besser machen kann“, dankte Bürgermeister Wilfried Bockholt in seinem Schlusswort den AK-Mitgliedern für ihre ehrenamtlich Arbeit. Zum Thema Internet merkte er noch an: „Wir bekommen in zwei Jahren eine große Bandbreite in der Stadt. Der digitale Marktplatz ist eine Chance für unsere Stadt“. (pu)

Bildunterschrift: Die Mitglieder des Arbeitskreises Wirtschaftsförderung Niebüll (v.li.): Uwe Christiansen, Professor Dr. Anja Wollesen, Karl-Heinz Christiansen, Otmar Grün, Peter Schumann und Tilman Meyer informierten über die ersten Ergebnisse der Befragung. Foto: Pustal